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Döbeln rüstet die Kreisverkehre auf

An drei Kreiseln werden Fußgängerüberwege nachgerüstet. Damit ist es aber noch nicht getan.

Der Kreisverkehr am Bahnhof ist nach dem neuesten Standard ausgestattet. Das soll auch mit den anderen „Kreiseln“ in der Stadt passieren.
Der Kreisverkehr am Bahnhof ist nach dem neuesten Standard ausgestattet. Das soll auch mit den anderen „Kreiseln“ in der Stadt passieren. © Dietmar Thomas

Döbeln. Döbeln wird ab diesem Jahr die Kreisverkehre im Stadtgebiet aufrüsten. Bisher ist nur der Kreisverkehr am Hauptbahnhof als der jüngste nach dem neuen Standard ausgestattet.

Nämlich mit Fußgängerüberwegen, sprich Zebrastreifen, die das Überqueren der Straßen sicherer machen sollen und weitere positive Effekte haben. Das Gleiche bekommen auch alle anderen Kreisverkehre in der Stadt. Los geht es Mitte April am Kreisel Bahnhofstraße an der Beßlerklinik. Zur Beleuchtung der Überwege werden auch noch weiß leuchtende LED-Leuchten aufgestellt, die sich von der sonst üblichen Straßenbeleuchtung unterscheiden.

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Unfallschwerpunkt Beßlerklinik

Ein Grund, an dieser Stelle die Überwege anzulegen: Der Kreisverkehr an der Beßlerklinik hatte sich als Unfallschwerpunkt herausgestellt, sagte Stadtsprecher Thomas Mettcher. 2019 hatte es allein an dieser Stelle siebenmal gekracht. Die Überwege sollen die Geschwindigkeit herausnehmen und die Aufmerksamkeit der Autofahrer erhöhen.

Später sind auch noch die anderen Kreisverkehre an der Reihe. Im kommenden Jahr sind die gleichen Arbeiten am Kreisverkehr Burgstraße am Finanzamt geplant. 2023 ist der Kreisel am Wappenhenschstift dran. Dort sei das Installieren der Extra-Beleuchtung aufwendiger, sagte Mettcher. „Deshalb braucht dieses Vorhaben einen etwas längeren Planungsvorlauf.“

Der Kreisverkehr am Hauptbahnhof hat diese Extra-Beleuchtung noch nicht bekommen. Dort sei auch nicht geplant, die LED-Lampen nachzurüsten, sagte Mettcher. „Es gibt dort bisher keine Unfälle.“

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