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Döbeln

Döbelner Zehnkämpfer misst sich mit den Besten

Maximilian Skarke startet beim Mehrkampf-Meeting in Filderstadt. Mit dem Ergebnis ist er nur teilweise zufrieden.

Beim Weitsprung hat Maximilian Skarke mit 6,31 m ein gutes Resultat erreicht. Auch im Sprint über 100 Meter und im Kugelstoßen war er zufrieden.
Beim Weitsprung hat Maximilian Skarke mit 6,31 m ein gutes Resultat erreicht. Auch im Sprint über 100 Meter und im Kugelstoßen war er zufrieden. © Ralf Görlitz

Döbeln. Der Döbelner Leichtathlet Maximilian Skarke (Döbelner SC) hat beim Mehrkampf-Meeting der Jugend U18 in Filderstadt (Baden-Württemberg) mit 5.658 Punkten den neunten Platz belegt.

Skarke, der im Jahr 2005 geboren ist, und damit sein erstes Jahr in der neuen Altersklasse U18 absolviert, war aufgrund seiner Leistungen aus dem Vorjahr zu dem Wettkampf eingeladen worden. Beim Neunkampf der Altersklasse U15 hatte der Döbelner im vergangenen Jahr den vierten Platz bei den Deutschen Meisterschaften belegt.

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Mit dem Wettkampf in Filderstadt war Maximilian Skarke nur bedingt zufrieden. „Er hätte gerne die Norm für die Deutsche Meisterschaft erfüllt. Geht man vom Wert des Vorjahres aus, hätte er dafür 5.800 Punkte erreichen müssen“, sagte sein Vater Ronny Skarke, der ihn bei Wettkämpfen betreut.

Missgeschick beim Sprint

Anfang Mai dieses Jahres hatte der Döbelner seinen ersten Zehnkampf überhaupt absolviert. Gleich zu Beginn ereilte ihn ein Missgeschick, als er im 100-Meter-Sprint nach einem Fehlstart disqualifiziert wurde. Dennoch zog er den Wettkampf durch und brachte es in den restlichen neun Disziplinen noch auf 5.126 Punkte.

In Filderstadt blieb Maximilian Skarke ein solches Erlebnis erspart. Und mit seiner Zeit über 100 Meter von 11,98 Sekunden zeigte er sich überaus zufrieden. Auch im Weitsprung (6,31 m) und Kugelstoßen (13,06 m) sei Maximilian mit seinen Resultaten zufrieden gewesen, so der Vater.

Doch im weiteren Verlauf des ersten Wettkampftages haderte der DSC-Athlet mit den Bedingungen. Vor Beginn des Hochsprungs setzte Regen ein. „Davon hat sich Maximilian doch etwas beeinflussen lassen. In Halle hatte er gute 1,72 Meter geschafft, jetzt reichte es zu 1,65 Meter“, sagte Ronny Skarke.

Stabhochsprung kaum trainiert

Wie nah Glück und Pech beieinanderliegen, zeigte sich im Fall des späteren Siegers Emanuel Molleker. Der griff erst später in den Hochsprungwettkampf ein. Da hatte der Regen schon aufgehört und Molleker übersprang als einziger Athlet die Zwei-Meter-Marke (2,01 m).

Im Stabhochsprung schaffte Maximilian Skarke eine Höhe von drei Metern. „In dieser Disziplin konnten wir aufgrund der Corona-Bestimmungen sieben Monate lang nicht trainieren“, sagte Ronny Skarke. Das Augenmerk liege nun auf dem zweiten U18-Jahr, in dem Maximilian eine deutliche Steigerung nachweisen will, so der Vater.

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