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Döbeln

Ein volles Fass für Josefine

Ein Geschäft in Leipzig hat für das Mädchen aus Döbeln gesammelt.

Ulrike Mothes hat in Leipzig eine Spende an die Familie Stuber aus Döbeln übergeben. Das Geld soll für die Therapie der kleinen Josefine verwendet werden.
Ulrike Mothes hat in Leipzig eine Spende an die Familie Stuber aus Döbeln übergeben. Das Geld soll für die Therapie der kleinen Josefine verwendet werden. © PR

Seit sie als Baby eine schwere Hirnhautentzündung überlebte, ist die kleine Josefine Stuber aus Döbeln schwer mehrfach behindert. Von vielen Seiten bekommt die Familie Hilfe, denn mit der sogenannten Doman Therapie sollen das Mädchen durch ständige und jahrelange Übungen seine Motorik verbessern und Bewegungsabläufe lernen. Die hohen Kosten von etwa 200.000 Euro werden allerdings von der Krankenkasse nicht getragen.

Seit einigen Jahren sammelt die Familie deshalb Spenden. Kurz vor dem Jahreswechsel konnten die Stubers eine weitere Summe entgegennehmen. Ulrike Mothes, Chefin vom Geschäft „Vom Fass“ in der Leipziger Innenstadt, hatte in einem gläsernen Fass in ihrem Geschäft Spenden der Kunden gesammelt. „Gemeinsam mit Josefines Opa Walter Stuber, Geschäftsführer der Gemeinhardt Service GmbH in Roßwein, treffe ich mich seit Jahren jeden Mittwoch zum Unternehmertreffen des BNI-Netzwerks Via Regia“, so Mothes. „Immer wieder erzählte er von seiner Enkelin und vor allem, dass er sich sehnsüchtig wünscht, dass sie eines Tages laufen kann.“

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Josefines Schwester und Vater Ingolf halfen beim Geldzählen. Einige Kunden hatte nicht nur Münzen, sondern Scheine eingeworfen, sodass reichlich 640 Euro zusammenkamen.

Seit einigen Jahren berichtet die Familie in einem Blog im Internet regelmäßig über Erfolge und Rückschläge bei der Behandlung von Josefine. Das Mädchen ist im November zehn Jahre alt geworden, und aufgrund seiner Behinderung häufen sich die gesundheitlichen Probleme. Josefine leidet an einer extremen Wirbelsäulenverkrümmung, die die Atmung verschlechtert und zu Schmerzen führen kann. Deshalb trägt es jetzt ein Korsett, wie Mutti Janine Stuber berichtet. Dieses korrigiert und entlastet die Wirbelsäule. Die Corona-Krise mache die Situation nicht einfacher. Josefine gehört mit ihren Vorerkrankungen zur Risikogruppe.

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