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FFP-2-Masken aus der Weihnachtsmarktbude

Die beiden Waldheimer Apotheken bereiten sich auf die Ausgabe der Schutz-Masken vor. Ganz einfach wird das nicht.

Sebastian Michael von der Löwen-Apotheke Waldheim zeigt eine noch eingeschweißte FFP-2-Maske. Die sollen ab nächster Woche verteilt werden.
Sebastian Michael von der Löwen-Apotheke Waldheim zeigt eine noch eingeschweißte FFP-2-Maske. Die sollen ab nächster Woche verteilt werden. © Dietmar Thomas

Waldheim. Bis jetzt existiert lediglich ein Entwurf einer Verordnung, wie die Ausgabe der FFP-2-Masken ablaufen soll. In Kraft treten soll sie laut Gesundheitsministerium am 15. Dezember. „Wir stehen sozusagen in den Startlöchern“, sagte der Chef der Waldheimer Löwen-Apotheke, Dr. Sebastian Michael. Er rechnet damit, dass am Dienstag mit der Verteilung der Masken begonnen werden kann.

Michael wird die Masken allerdings nicht in seiner Apotheke herausgeben, sondern davor. „Die Stadtverwaltung hat uns eine Weihnachtsmarktbude zur Verfügung gestellt. Die steht schon vor der Apotheke.

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Spitzenforschung und Lehre auf hohem Niveau gibt es auch außerhalb von Großstädten und Ballungszentrum: nämlich an der Hochschule Zittau/Görlitz.

Von dort werden, wie vorgesehen, an jeden Berechtigten zunächst drei Stück der Masken ausgeteilt. „Weil der Weihnachtsmarkt dieses Jahr wegen Corona ausfallen muss, können wir den Stand bereitstellen“, so Bürgermeister Steffen Ernst (FDP).

Abgetrennter Ausgabebereich

Ursprünglich war auch für die Ahorn-Apotheke ein Stand auf dem Waldheimer Markt geplant. Davon rückt Inhaber Dr. Andreas Liebau aber wieder ab. „Wir werden in der Ahorn-Apotheke an der Härtelstraße einen gesonderten Bereich einrichten, in dem wir die Masken ausgeben“, sagte er.

Die Abholer müssen ihren Personalausweis vorlegen und nachweisen, dass sie über 60 Jahre alt sind. Wer jünger ist und einer Risikogruppe und damit auch zum Kreis der Berechtigten gehört, sollte dies den Apothekern möglichst nachvollziehbar darlegen können, heißt es in dem Entwurf. Die Daten müssen erfasst und aus diesem Grund mit Wartezeiten gerechnet werden, so Michael. Gleichwohl müsse dafür Sorge getragen werden, dass sich nicht zu viele Menschen auf einmal an den Apotheken versammeln.

Genügend Masken vorhanden

Deshalb appelliert er an die Waldheimer, nicht gleich am ersten Tag die Apotheken aufzusuchen. „Es sind genügend Masken da, und es wird zu keinen Engpässen kommen“, versichert er. Entgegen den einfachen Mund-Nasen-Bedeckungen verfügen die FFP-2-Masken über eine höhere Schutzfunktion. „Sie schützen nicht nur andere vor Viren, sondern auch den Träger selbst“, erklärt Michael.

Die FFP-2-Masken können circa eine Woche lang verwendet werden, so dass die jetzt ausgereichte Stückzahl bis Anfang Januar reichen würde.

Krankenkassen verschicken Coupons

Für die Zeit danach sollen durch die Krankenkassen fälschungssichere Coupons verschickt werden, die die Berechtigten gegen zwölf weitere Masken tauschen können. Derzeit ist dafür eine Zuzahlung von 2 Euro pro sechs Stück im Gespräch.

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