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Das war der Tag der Gladiatoren in Döbeln

Der regionale Energieversorger holt zum Geburtstag Deutschlands größten Hindernisparcours nach Döbeln.

Auf 85 Metern konnten sich die Gäste des Kinder- und Familienfestes der Döbelner Stadtwerke auf Deutschlands längstem Hindernisparcours beweisen.
Auf 85 Metern konnten sich die Gäste des Kinder- und Familienfestes der Döbelner Stadtwerke auf Deutschlands längstem Hindernisparcours beweisen. © Dietmar Thomas

Döbeln. Das Team der Döbelner Stadtwerke ist für manche Überraschung gut. Die Eislaufbahn ist inzwischen jeden Advent ein Magnet. Als ein solcher hat sich am Samstag auch „Gladiator Run 2.0“ entpuppt.

Hinter dieser Bezeichnung verbirgt sich ein 85 Meter langes Ungetüm – Deutschlands größter Hindernisparcours. Das behauptete Roman Wypych von der Spaß-Verleih und Events GmbH. Er zeigte sich auch davon überzeugt, dass der Name seines Arbeitgebers Programm ist.

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Kraft und Mut gefragt

Spaß, den hatten die Besucher des Kinder- und Familienfestes auf dem Gelände der Stadtwerke an der Rosa-Luxemburg-Straße in Döbeln tatsächlich. Vor allem diejenigen, die sich der Gladiator-Herausforderung stellten.

Der Parcours begann mit einem Anstieg, dem gleich darauf eine Rutsche folgte. Danach mussten sich die Teilnehmer über eine Art Netz bewegen, darunter simulierten Plastik-Krokodile Gefahr. Weiter ging es durch teilweise dunkle Röhren und Schläuche, über hohe Hürden.

Beim Hangeln war einiges an Kraft gefragt und zum Schluss noch einmal eine tüchtige Portion Mut: Mehr als drei Meter ging es in die Tiefe. Wem der freie Fall zu gefährlich erschien, der bekam nebenan eine völlig relaxte Art geboten, den Hindernislauf zu beenden: über eine Rutsche.

Adrenalin auch ohne Stoppuhr

Am Ziel angekommen, waren die meisten Teilnehmer erst einmal pitschnass. Denn durch den zeitweise heftigen Regen war es auch im teils nach oben offenen Parcours nass und glitschig.

Aus diesem Grund hatten die Mitarbeiter vom Spaß-Verleih davon abgesehen, die Stoppuhren einzuschalten. Diese ermöglichen Wettbewerbe. Bei denen sollten eigentlich auch in Döbeln die sportlichsten Gladiatoren ermittelt werden.

Doch dieses Zeitmessen hätte die Verletzungsgefahr nach den Worten von Roman Wypych erhöht. Deshalb haben Veranstalter und Dienstleister davon Abstand genommen.

Die zehnjährige Emy wagte mutig den Sprung in mehr als drei Meter Tiefe. Für die weniger Beherzten gab es einen relaxten Weg ins Ziel: eine Rutsche.
Die zehnjährige Emy wagte mutig den Sprung in mehr als drei Meter Tiefe. Für die weniger Beherzten gab es einen relaxten Weg ins Ziel: eine Rutsche. © Dietmar Thomas

Dem Spaßfaktor hat diese Entscheidung gutgetan. So wagten sich auch jüngere Kinder in Begleitung von Eltern an die Herausforderung. Einige junge Leute konnten gar nicht genug bekommen und reihten sich wieder und wieder in die Warteschlange am Start ein.

Kaum zu bremsen waren auch Hailey (7) und ihre Schwester Emy (10). Mit Unterstützung von Edmilson Gomes (37) nahmen die Mädchen den Parcours mehrfach in Angriff. Und während sich der 37-Jährige am Ende nicht zum Sprung durchringen konnte, ließ sich die Zehnjährige mutig fallen.

Mit Märchenfiguren und Maskottchen hatten auch die Mädchen und Jungen Spaß beim Fest, die sich nicht auf dem Hindernisparcours beweisen wollten oder eine kurze Verschnaufpause brauchten..
Mit Märchenfiguren und Maskottchen hatten auch die Mädchen und Jungen Spaß beim Fest, die sich nicht auf dem Hindernisparcours beweisen wollten oder eine kurze Verschnaufpause brauchten.. © Dietmar Thomas

„Dieser Sprung ist für die meisten das größte Hindernis“, sagte Wypyh, der mit der Gladiator-Attraktion durch Deutschland tourt, sie für Fernsehsendungen, Firmen-Events und eben solche Feste wie das der Stadtwerke auf- und abbaut.

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Der lokale Energiedienstleister hat mit dieser außergewöhnlichen Attraktion, mit Hüpfburg, Ratzrad, Mitmach-Märchen und Polonaise mit seinen Kunden den 30. Jahrestag der Neugründung gefeiert.

Strom bieten die Stadtwerke den Döbelnern aber schon wesentlich länger: Bereits 2005 konnte „100 Jahre Stromversorgung in Döbeln durch die Stadtwerke“ gefeiert werden. Aktuell versorgt der Dienstleister nach eigenen Angaben rund 20.000 Strom- und 4.500 Gaskunden in Döbeln und darüber hinaus.

Donnerwetter zum Abschluss

Bis zum Schluss konnten die Gäste die Geburtstagsparty am Sonnabend leider nicht genießen. Wieder einsetzender Regen und Donnergrollen beendeten das bunte Treiben auf dem Stadtwerkehof etwas früher als geplant.

DJ Oliver „Olli“ Rühle war sich aber dennoch sicher, dass Kinder, die den Parcours mehrfach bewältigt haben, am Abend ausgepowert sind und gut schlafen werden.

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