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Ein Glashaus für die Kübelpflanzen

Der Hauptausschuss von Döbeln hat die Planung von zwei Objekten im Bürgergarten vergeben. Den Auftrag bekommt ein heimisches Büro.

Der Bürgergarten in Döbeln soll saniert werden.
Der Bürgergarten in Döbeln soll saniert werden. © Jens Hoyer

Döbeln. Wo sollen künftig die Kübelpflanzen des Bürgergartens, die nicht winterhart sind, die kalte Jahreszeit überstehen? Dafür soll eine Orangerie mit Werkstattgebäude gebaut werden – so sieht es die Planung vor.

„Die Orangerie, die vorwiegend aus Glas besteht, wird zur Parkseite zeigen. Ihr schließt sich sozusagen im Rücken ein Werkstattgebäude für die Gärtner an“, erklärte Maja Köhler, Mitarbeiterin im Sachgebiet Verkehr und Natur der Stadtverwaltung. Das Gebäude werde CO2-neutral sein, da die Energiegewinnung über Fotovoltaik erfolgen soll.

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„Es wird ein zweckmäßiges Gebäude errichtet, das viel Licht für die Pflanzen bietet. Es ist nicht vergleichbar mit Orangerien, die in alten Schlossanlagen stehen“, so Maja Köhler. Geplant wird ebenso der Wiederaufbau des Gartenpavillons.

Die Planung der beiden Objekte wurde national ausgeschrieben. Drei Büros bewarben sich um den Auftrag. Das wirtschaftlichste Angebot unterbreitete das Architekturbüro Zache (ABZ) mit Sitz in Großweitzschen.

Drei Millionen Euro für Döbelner Parkanlage

Döbeln will in den kommenden Jahren drei Millionen Euro in die Neugestaltung der Parkanlage Bürgergarten stecken. Im November vergangenen Jahres bekam die Stadt rund 2,7 Millionen Euro Fördermittel des Bundes aus dem Programm „Modellprojekte zur Klimaanpassung und Modernisierung in urbanen Räumen“ in Aussicht gestellt.

Für die Planung des Gesamtkonzeptes, zu der auch die funktionellen Bauwerke wie Teiche und Stützmauern sowie die Wege gehören, muss die Planung europaweit ausgeschrieben werden. „Das ist sehr aufwendig, aber es geht vorwärts“, so die Mitarbeiterin der Stadtverwaltung.

Auch die Teiche des Bürgergartens werden in Ordnung gebracht.
Auch die Teiche des Bürgergartens werden in Ordnung gebracht. © Archiv/Jens Hoyer

Im Haushalt für dieses Jahr ist schon eine Million Euro für den ersten Bauabschnitt eingeplant. In dieser Woche komme die Projektbetreuerin des Bundes aus Bonn nach Döbeln für weitere Abstimmungen.

Dann wird begutachtet, was gefördert wird und was nicht“, sagte Maja Köhler. Danach kann der Fördermittelantrag gestellt werden.

Der Baubeginn ist, wenn es die finanzielle Unterstützung gibt, für das Frühjahr 2022 geplant.

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