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Döbeln

Frischer Fisch, dicke Kürbisse und viel Musik

Bei spätsommerlichem Wetter kommen die Besucher zahlreich zu den Veranstaltungen in der Region.

Sogar ein kleines Riesenrad drehte beim Rummel zum Herbstfest in Hartha seine Runden.
Sogar ein kleines Riesenrad drehte beim Rummel zum Herbstfest in Hartha seine Runden. © Thomas Kube

Von Claudia Erbert und Thomas Kube

Region Döbeln. Zum ersten Mal wird in Hartha auf dem Schützenplatz ein Wochenende lang Herbstfest gefeiert. Die Jugend tanzt, besetzt die Tanzfläche und manchmal auch kurzzeitig die Bühne, so dass DJ oder Sänger sie wieder runterschicken, so viel Elan haben die Jungen und Mädchen am Freitagabend. Das Zelt ist nicht so voll, wie es sich die Band Mr. Feelgood gewünscht hätte, aber die Veranstalter hatten mit einem schwächeren ersten Tag gerechnet.

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Am Samstag ist die Tanzfläche schnell gefüllt, diesmal sind alle Generationen vertreten und genießen sichtlich, dass es wieder etwas zu feiern gibt. „Ich brauche eigentlich eine Pause, aber mir gefällt jedes Lied und ich habe so lange nicht getanzt“, lacht Monika, die mit ehemaligen Arbeitskolleginnen zum Fest gekommen ist, wischt sich den Schweiß von der Stirn und tanzt weiter.

„Ich will das dort fahren!“, ruft Jannis und zeigt auf den Autoscooter. „Das ist nur für die großen Kinder“, versucht Mutti Michelle, aber sein Freund Max sitzt mit seinem Vater in einem Auto, so dass es keine Ausrede mehr gibt und er auch eine Runde fahren darf. Sogar ein (kleines) Riesenrad steht auf dem Schützenplatz, von dem die Besucher das Treiben von oben beobachten können. Die Unkomplizierten sorgen ab Samstagnachmittag mit unzähligen bekannten Hits für Unterhaltung, die Tanzperlen und auch die Tänzerinnen von Franziska Franz freuen sich über Auftritte mit begeistertem Publikum. Letztere kommen abends noch einmal wieder und begeistern mit einer Feuershow, bei der nur leider die Musik draußen zu leise war, da sie aus dem Festzelt kam und dort schon so laut wie möglich gestellt war.

Mit einem Frühschoppen samt Bigband geht das erste Harthaer Fest des Jahres zu Ende, soll aber in Zukunft wie das Hexenfeuer, Brunnenfest und Weihnachtsmarkt fest in den Veranstaltungskalender aufgenommen werden, so dass nächstes Jahr viermal groß gefeiert werden kann.

Orientalischen Bauchtanz zeigten die Tänzerinnen der Arabica-Tanzshow um Franziska Franz im Festzelt in Hartha.
Orientalischen Bauchtanz zeigten die Tänzerinnen der Arabica-Tanzshow um Franziska Franz im Festzelt in Hartha. © Thomas Kube

Das 10. Kürbisfest vom Feuerwehrverein Naunhof-Beiersdorf zog wieder zahlreiche Besucher an. Durch die familiäre Atmosphäre kommen insbesondere Einheimische und ehemalige Einwohner von Beiersdorf und Umgebung.

Neben der beliebten Kürbissuppe gab es auch erntefrisches Obst und Gemüse sowie Blumenpflanzen zu kaufen. Das mittlerweile leerstehende markante Feuerwehrgebäude diente als Sitzraum. Neben der ganztägigen Hüpfburg war der abendliche Lampionumzug durch den Ort besonders etwas für die kleineren Besucher.

Leckere Kürbissuppe tischten die Mitglieder des Feuerwehrvereins Naunhof-Beiersdorf beim 10. Kürbisfest auf.
Leckere Kürbissuppe tischten die Mitglieder des Feuerwehrvereins Naunhof-Beiersdorf beim 10. Kürbisfest auf. © Thomas Kube

Das Noschkowitzer Fischerfest gibt es schon seit etwa 20 Jahren. Anfangs von der Feuerwehr ausgerichtet, macht das jetzt der Club Bad Habit. Mit Genehmigung des Schlossbesitzers wird wie immer der Schlossteich abgefischt.

Hauptsächlich Karpfen und Forelle. Geräuchert wird aber auch Makrele, Lachs, Butterfisch und Aal. Die ersten Männer vom Organisationsteam kommen dafür schon 4 Uhr früh aufs Festgelände. Schließlich müssen die Räucheröfen angeheizt werden. Hunderte Besucher danken ihnen die Mühe und essen und kaufen eifrig. Die Einnahmen gehen in die Klubkasse und dienen der Erhaltung des Vereinsgeländes inklusive Gebäude.

Felix Müller, Hendrik Damm, Frank Jockols und Ronny Zimmermann sorgten dafür, dass keiner hungrig das Festgelände am Noschkowitzer Wald verlassen musste.
Felix Müller, Hendrik Damm, Frank Jockols und Ronny Zimmermann sorgten dafür, dass keiner hungrig das Festgelände am Noschkowitzer Wald verlassen musste. © Thomas Kube

"Spiel weiter!" heißt ein gemeinsames Projekt der Mittelsächsischen Theater und Philharmonie gGmbH und der Mittelsächsischen Kultur gGmbH, in dessen Genuss die Besucher des Bürgergartens am Sonntag kamen.

Beim Musikerlebnistag im Grünen erlebten sie junge Talenten der Musikschule. So gab unter anderem die Little House Big Band eine Kostprobe ihres Könnens.

Die Little House Big Band der Musikschule Flöha musiziert im Döbelner Bürgergarten.
Die Little House Big Band der Musikschule Flöha musiziert im Döbelner Bürgergarten. © Thomas Kube

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