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Roßwein setzt bei Festen auf 3-G-Regel

Im September das Roßweiner Weinfest und im Advent der Weihnachtsmarkt: Beides soll gefeiert werden. Aber es gibt Regeln.

Leckerer Wein in vielen Variationen wird am 18. September beim Weinfest in Roßwein ausgeschenkt. Der Weihnachtsmarkt folgt am Ersten Advent.
Leckerer Wein in vielen Variationen wird am 18. September beim Weinfest in Roßwein ausgeschenkt. Der Weihnachtsmarkt folgt am Ersten Advent. © Symbolfoto: dpa, Christian Essler

Roßwein. Geimpft, Getestet, Genesen – nach der sogenannten 3-G-Regel soll auch in Roßwein wieder gefeiert werden dürfen. Als Erstes steht am 18. September das Weinfest auf dem Programm.

Im gemütlichen Ambiente zwischen Kirche und Rathaus zieht das Fest im September immer viele Gäste an. Erst vor drei Jahren wurde es nach zehn Jahren Pause wieder ins Leben gerufen. Mit großem Erfolg. Im vergangenen Jahr musste es dann wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden.

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Das soll dieses Jahr nicht wieder passieren. „Weil die Mindestabstände nicht eingehalten werden können, planen wir das Fest mit der 3-G-Regel“, so Bürgermeister Veit Lindner (parteilos).

Weihnachtsmarkt in Roßwein wird eingezäunt

Los gehen sollen die Feierlichkeiten rund um den Wein am Sonnabend in einer Woche um 14 Uhr mit Kaffee und Kuchen. Anschließend beginnt um 15 Uhr eine Modenschau. Die Band „Schlagerfeuer“ unterhält die Gäste von 15 bis 18 Uhr. Dann betritt der Gitarrist Markus Kaphegyi die kleine Bühne. Zwischen Live-Musik und Modenschau unterhält DJ FX aus Roßwein das Publikum mit Discomusik.

Sorge, dass das Weinfest wegen der Corona-Pandemie wieder abgesagt werden muss, hat der Bürgermeister nicht. „Mit der 3-G-Regel lässt sich einiges lösen“, so Lindner.

Genau damit plant die Verwaltung auch schon jetzt den Weihnachtsmarkt – wie immer für das erste Advents-Wochenende. Um die Einhaltung der 3-G-Regel zu kontrollieren, wird der Marktplatz in diesem Jahr eingezäunt. „Anders lässt es sich nicht lösen“, sagt Lindner. Am Eingang müsse der entsprechende Nachweis vorgezeigt werden.

In diesem Jahr soll der Weihnachtsmarkt in Roßwein eingezäunt werden. Damit soll die Kontrolle der 3-G-Regel ermöglicht werden.
In diesem Jahr soll der Weihnachtsmarkt in Roßwein eingezäunt werden. Damit soll die Kontrolle der 3-G-Regel ermöglicht werden. © Archiv/Dietmar Thomas

Lindner hofft, dass trotzdem viele Gäste den Weihnachtsmarkt besuchen. Der ist traditionell sehr beliebt und immer gut gefüllt. Im vergangenen Jahr musste auch diese Veranstaltung relativ kurzfristig abgesagt werden.

Genauso wie der lebendige Adventskalender, bei dem an verschiedenen Orten in der Stadt kleine Vorführungen und Überraschungen geplant waren. Diese Attraktion soll es nun in diesem Jahr auf jeden Fall geben.

Weihnachtsbaum für Marktplatz gesucht

Für die Dekoration zum Weihnachtsmarkt wird schon jetzt eine schön gewachsene Tanne gesucht, die den Marktplatz in weihnachtlichen Glanz versetzen soll.

Für die Dekoration mit kleineren Bäumen kann die Stadt auf solche aus ihrer Fichtenschonung zurückgreifen. Die wurde nach dem Schul- und Heimatfest 2015 auf dem Hartenberg angelegt, um für kommende Events Bäume zur Verfügung zu haben. Etwa 200 Fichten sind damals dort angepflanzt worden.

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Weil das Schulfest 2020 jedoch ebenfalls wegen Corona abgesagt werden musste, „werden die Fichten bis zum nächsten Fest 2025 wahrscheinlich zu groß sein“, vermutet das Stadtoberhaupt. Übrigens wird der Roßweiner Baum nach seinem Auftritt auf dem Weihnachtsmarkt noch weiter verwendet. „Er wird zerkleinert und dann dem Dampfmaschinen- oder dem Schützenverein zur Verfügung gestellt“, so Lindner.

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