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Karls Erlebnis-Dorf: Das ist der Stand der Planungen

Der Döbelner Stadtrat hat den Vorentwurf für Karls Erlebnis-Dorf abgenickt. Jetzt geht die Planung des Freizeitparks in die nächste Runde.

Der Döbelner Stadtrat hat den Vorentwurf für den Bebauungsplan für Karls Erlebnisdorf genehmigt.
Der Döbelner Stadtrat hat den Vorentwurf für den Bebauungsplan für Karls Erlebnisdorf genehmigt. © PR/Karls

Döbeln. Der Döbelner Stadtrat hat die nächste Hürde für Karls Erlebnis-Dorf genommen. Er billigte am Donnerstag den Vorentwurf für den Bebauungsplan für die 17 Hektar große Fläche an der B169.

Damit kommt es zu einer vorgezogenen Bürgerbeteiligung – der Planentwurf wird bis 23. Juli öffentlich ausgelegt, sagte Anne Weber vom Planungsamt der Stadt. Außerdem werden Fachbehörden und sogenannte Träger öffentlicher Belange wegen Stellungnahmen angeschrieben.

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Planung in Döbelner Trinkwasserschutzzone

Die Stellungnahmen sollen noch vor der Sommerpause gesichtet und in den Planentwurf eingearbeitet werden.

Der Vertreter des Planungsbüros ICL erklärte den Entwurf. Parallel zur B169 und der A14 werden die Parkflächen angeordnet. Außerdem gibt es Bauflächen und eine Grüneinfassung des Geländes. So sind entlang der Autobahn ein Grünstreifen, an der Bahnstrecke ein Gehölzstreifen, an anderer Stelle eine Streuobstwiese geplant.

Das geplante Grün reiche aber zum Ausgleich der Eingriffe nicht aus, sodass der Bauherr in Absprache mit der Stadt auch außerhalb noch Ausgleichsmaßnahmen vornehmen muss.

Weil der Freizeitpark in der Trinkwasserschutzzone liegt, seien Abstimmungen mit der Wasserbehörde zur Vermeidung von Schadstoffeintrag von den Parkflächen vorgesehen. Auch ein Schallschutzgutachten sei notwendig, so der Bauplaner.

Erhebliche Höhenunterschiede

Wegen des recht bewegten Geländes gibt es im Baugebiet Höhenunterschiede von bis zu 15 Metern, sagte der Planer. Das Baugebiet soll deshalb in drei verschiedene Ebenen unterteilt werden. In dem als Sondergebiet deklarierten Areal seien Bauten bis zu 16 Metern Höhe zulässig.

Um mögliche Hemmnisse von vornherein auszuräumen, hatte die Stadt schon im April verschiedene Fachbehörden zu einem Erörterungstermin eingeladen. Dabei hatte auch Investor Robert Dahl sein Vorhaben vorgestellt.

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Wie Oberbürgermeister Sven Liebhauser (CDU) sagte, will die Karls Touristik GmbH als Bauherr zuerst das Erlebnisdorf mit Verkaufsgebäuden und Attraktionen und erst im zweiten Schritt das Hotel mit 200 Betten errichten. Der Bauherr peilt den Baubeginn für nächstes Jahr an. Die Bauzeit beträgt etwa neun Monate.

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