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Leisniger Badinitiative hält zur Stange

Die Mitglieder sind vorerst weiterhin zur Untätigkeit gezwungen. Aufgeben ist für sie jedoch keine Option.

Das 2015 wiedereröffnete Leisniger Stadtbad ist ein Schmuckstück. Die Mitglieder der Badinitiative sorgen dafür, dass den Gästen der eine oder andere zusätzliche Wunsch erfüllt werden kann.
Das 2015 wiedereröffnete Leisniger Stadtbad ist ein Schmuckstück. Die Mitglieder der Badinitiative sorgen dafür, dass den Gästen der eine oder andere zusätzliche Wunsch erfüllt werden kann. © Dietmar Thomas

Leisnig. Obwohl zumindest ab und an die Sonne lacht und sich dann Gäste im Freibad in Leisnig wohlfühlen, sind den Mitgliedern der Badinitiative die Hände gebunden. Ihnen geht es wie anderen Vereinen auch.

So fehlen zum Beispiel durch den Wegfall größerer Veranstaltungen wie Blütenfest oder im Vorjahr dem Weihnachtsmarkt Einnahmen. Überdies können sie kaum auf sich und ihre Ziele aufmerksam machen.

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Darüber hinaus konnten sie kein Badfest für 2021 organisieren: Zunächst hat der Badbetrieb durch die Pandemie relativ spät begonnen, und nun startet die Schule auch wieder ziemlich spät. Dann dürfte die Freibadsaison schon abgeschlossen sein.

So sind kleine Extras möglich

Die Situation ist also verzwickt. Trotzdem, so sagt Stefan Mehner von der Freibadinitiative, wollen er und seine Mitstreiter sich nicht unterkriegen lassen und weitermachen. Das sei in einer Zusammenkunft Anfang des Sommers besprochen worden. Gebraucht wird die Unterstützung der Mitglieder nach wie vor. Zum einen, um den einen oder anderen Sonderwunsch zu erfüllen.

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So konnte mit von der Initiative gesammelten Geldern zum Beispiel eine Wassererwärmung für das Planschbecken für die Jüngsten aufgebaut werden. Auch weitere Pflanzen für die Außenbegrünung und Ausstattung ist auf diesem Weg angeschafft worden.

Initiative sichert Hilfe bei Großprojekt zu

Ursprünglich hatten sich engagierte Leisniger zusammengefunden, um die dringend nötige Sanierung des Leisniger Stadtbades mit Spenden finanziell zu unterstützen. Als diese 2015 abgeschlossen war, haben die Mitglieder weitergemacht und zuletzt zum Beispiel über eine Tombola- und Spendenaktion unter den Badbesuchern versucht, Geld zu sammeln.

Helfen wollen sie nun ebenso dabei, das Freizeitzentrum am Rande der Stadt attraktiver zu gestalten, so Stefan Mehner. Dafür gibt es mehrere Millionen Euro Fördergeld vom Bund.

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