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Döbeln

Das Oberdorf von Gersdorf ist gesperrt

Die Trinkwasserleitung war sehr störanfällig. Deshalb wird sie erneuert. Die Vollsperrung gilt nicht für alle.

Das Oberdorf von Gersdorf ist voll gesperrt. r
Das Oberdorf von Gersdorf ist voll gesperrt. r © Christian Essler

Hartha. Die Straße Am Schanzenbach in Gersdorf ist im Oberdorf, vom Abzweig B 176 bis zur Gaststätte Simon, voraussichtlich bis Ende November voll gesperrt. Die Döbeln Oschatzer Wasserwirtschaft (DOWW) lässt die alte Trinkwasserleitung aus dem Jahr 1987 erneuern.

„Die neue Leitung besteht aus einem robusten Kunststoff und wird in derselben Dimension eingesetzt. Das geschieht zu großen Teilen im Bohrspülverfahren“, sagte Sylke Hermann von der Unternehmenskommunikation der Veolia.

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Beim Bohrspülverfahren wird das Rohr über Start- und Zielgruben unterirdisch eingezogen. „Teilweise werden auch die Hausanschlüsse der Grundstücke erneuert. Welches Grundstück das betrifft, hängt vom vorgefundenen Material ab und wird mit jedem Hausbesitzer separat abgestimmt“, so Sylke Hermann.

Alte Leitung war störanfällig

Die alte Trinkwasserleitung sei relativ störanfällig gewesen. Das habe wiederum einen erhöhten Reparaturaufwand mit sich brachte. Hinzu komme, dass die Rohre größtenteils über privaten Grund und Boden verlaufen.

„Die Maßnahme trägt dazu bei, die Versorgungssicherheit für die Kunden des Wasserverbandes Döbeln-Oschatz weiter zu erhöhen. Die Arbeiten in Gersdorf sind Teil des Investitionsplanes 2020 der Döbeln Oschatzer Wasserwirtschaft GmbH.

Die Arbeiten haben  Ende September begonnen und sollen, in Abhängigkeit der Witterung, bis Ende November abgeschlossen sein. Die Baumaßnahme erstreckt sich im oberen Teil der Straße „Am Schanzenbach“ in Gersdorf. Es wird beginnende am Haus Nummer 112 bis zum Ortsausgang in Richtung der B 176 gebaut. Das sind etwa 1.000 Meter. Bis zur Hausnummer 112 ist die Trinkwasserleitung bereits 2017 erneuert worden.

Die Straße ist während der Arbeiten voll gesperrt, aber für den öffentlichen Personennahverkehr passierbar. Außerhalb der Bauzeit erreichen die Anwohner auch ihre Grundstücke.

Mit den Arbeiten wurde die RAT Rohr- und Anlagentechnik GmbH aus Ostrau beauftragt. Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf etwa 170.000 Euro.

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