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Graffiti statt Schmierereien

Das Bedienhaus des Trinkwasserbehälters ist neu gestaltet worden. Weitere Objekte könnten folgen.

Von Cathrin Reichelt
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Das Bedienhaus des Trinkwasserbehälters an der Straße zwischen Hartha und Waldheim wurde von Frank Schäfer gestaltet.
Das Bedienhaus des Trinkwasserbehälters an der Straße zwischen Hartha und Waldheim wurde von Frank Schäfer gestaltet. © Cathrin Reichelt

Waldheim. Schmierereien gibt es immer wieder. Auch Zäune halten die Täter davon nicht ab, wie beim Bedienhaus des Trinkwasserbehälters an der Straße zwischen Hartha und Waldheim.

„Dort kam es in der Vergangenheit immer wieder vor, dass das Gebäude beschmiert wurde. Das sieht einfach nicht schön aus und es kostet viel Geld und Zeit, den Schaden zu beheben“, erklärt Tina Stroisch, Leiterin Unternehmenskommunikation der Veolia Wasser Deutschland GmbH auf Nachfrage von Sächsische.de.

Künstler greift Thema Wasser auf

Der Wasserverband Döbeln-Oschatz habe sich deshalb entschlossen, das komplette Gebäude von dem Graffiti-Künstler Frank Schäfer verschönern zu lassen. In der Gestaltung spiegelt sich das Thema Wasser wieder.

Dabei bestehe die Hoffnung, dass Graffiti-Sprayer die Arbeit anderer Künstler respektieren. „In der Branche ist es ein No-Go, Graffiti eines anderen zu beschmieren“, so Tina Stroisch. Der Wasserverband Döbeln-Oschatz prüfe derzeit, inwieweit weitere Objekte zukünftig ebenfalls farblich gestaltet werden könnten.

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