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Firma Partzsch will in Ossig anbauen

In dem Erweiterungsbau soll eine neue Lackieranlage entstehen. Die braucht das Unternehmen für die Produktion von Spezialdrähten.

Die Produktionsstätte der Firma Spezialdrähte in Ossig von oben. Dort soll eine Halle angebaut werden.
Die Produktionsstätte der Firma Spezialdrähte in Ossig von oben. Dort soll eine Halle angebaut werden. © Dietmar Thomas

Roßwein. Die Firma Partzsch ist vor allem durch ihre Elektromotoren-Produktion in Döbeln bekannt. Zu der Unternehmensgruppe gehört auch die Firma Spezialdrähte im Roßweiner Ortsteil Ossig.

An diesem Standort wird Wickeldraht hergestellt. Die Produktionspalette umfasst neben Flachdrähten auch Runddrähte in verschiedenen Größen.

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Das Unternehmen will seinen Standort in Ossig nun erweitern. Darüber hatten die Roßweiner Stadträte in der jüngsten Sitzung zu beraten. Die Kommune ist zwar nicht für die Baugenehmigung zuständig, wird aber im Rahmen des Genehmigungsverfahrens um ihr Einvernehmen gebeten. Wie Bauamtsleiter Dirk Mehler den Stadträten erklärte, arbeitet das Unternehmen im Bereich der Flachdrahtproduktion in Ossig bereits mit zwei Drahtlackieranlagen.

Weitere Investitionen notwendig

Um den Anforderungen des Marktes standhalten zu können, sei es notwendig, weiter in neueste Technik zu investieren. Deshalb soll laut Mehler im Bereich der Runddrahtproduktion eine neue Lackieranlage mit zwei Maschinen errichtet werden. Diese sollen für die Lackierung von Runddrähten mit Durchmessern von einem bis 1,6 Millimeter zum Einsatz kommen.

Die neue Rundlackieranlage soll in einem noch zu errichtenden Anbau aufgebaut werden. Vorgesehen ist es, die Halle an der östlichen Giebelseite an die vorhandene Wickeldrahtproduktionshalle anzubauen.

Wie Dirk Mehler weiter erklärte, werden nach den vorliegenden Unterlagen sämtliche Emissionsobergrenzen eingehalten. Geruchsbelästigungen seien nicht zu erwarten. Falls doch liegen sie innerhalb der gesetzlichen Grenzen.

Gefahrstofflager soll vergrößert werden

Die für die Produktion erforderlichen Materialen wie Lacke und Verdünnung werden nach den Ausführungen des Bauamtsleiters in einem separaten Gefahrstofflager untergebracht. Dafür sei es erforderlich, das bereits bestehende Lager, das eine Kapazität von unter 10.000 Litern hat, auf rund 36.600 Liter aufzustocken.

Hubert Paßehr (CDU), der als stellvertretender Bürgermeister die Sitzung leitete, sprach von einem positiven Signal, das von der Firmenerweiterung ausgehe. Die Firma Partzsch sei ein engagierter Arbeitgeber in der Region. Und vielleicht seien mit der Produktionserweiterung auch einige neue Arbeitsplätze verbunden.

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