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Handballderby bleibt bis zum Schluss spannend

Mit einer starken Schlussphase leiten die Neudorf/Döbelner den Sieg ein. Dabei liegt Waldheim zur Pause noch vorn.

HSG-Akteur Stanley Meding hat es in dieser Szene mit den Waldheimerin Christian Gruner (rechts) und Denny Ilbig zu tun.
HSG-Akteur Stanley Meding hat es in dieser Szene mit den Waldheimerin Christian Gruner (rechts) und Denny Ilbig zu tun. © Dietmar Thomas

Döbeln. Darin waren sich die beiden Trainer einig. Sowohl Stefan Preuß von der HSG Neudorf/Döbeln als auch Manuel Kirpal vom VfL Waldheim 54 sprachen nach dem Duell ihrer Mannschaften in der Handball-Verbandsliga West von einem „rassigen Derby“. Am Ende hatte die HSG mit 29:28 knapp die Nase vorn.

In der ersten Halbzeit zeigten jedoch die Waldheimer das bessere Spiel. „Wir haben in dieser Phase kompakter gestanden und besser miteinander gespielt“, sagte VfL-Trainer Manuel Kirpal. In Hälfte zwei habe sich sein Team aber zu oft in Einzelaktionen verzettelt und dadurch einfache Gegentore kassiert.

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Für Stefan Preuß hatte sich der Spruch bewahrheitet, dass Derbys eigene Gesetze haben. „Für uns kamen erst in der zweiten Hälfte so richtige Derbygefühle auf“, sagte der HSG-Trainer. Seine Mannschaft habe sich in den zweiten 30 Minuten deutlich gesteigert. „Ich bin stolz, dass ich Trainer dieser Truppe bin“, so Preuß.

Erster Sieg für Neudorf/Döbelner Frauen

Auch die Sachsenligafrauen der HSG Neudorf/Döbeln gingen mit einem vollen Erfolg von der Platte. Sie besiegten die SG Klotzsche mit 36:25. Seine Mannschaft habe von Anfang an eine konzentrierte Leistung gezeigt und sich den ersten Saisonsieg redlich verdient, sagte Trainer Daniel Reddiger. „Wir hatten im Verlauf der 60 Minuten wirklich keine schwächere Phase“, lobte Reddiger.

Es habe sich gezeigt, dass sein Team zu Hause jeden Gegner schlagen könne. Vor dem nächsten Spiel in Schneeberg hat der Trainer jedoch einige Bedenken. „Trotz der beginnenden Herbstferien hat der Verband Spiele angesetzt. Jetzt fehlen einige Spielerinnen, weil sie Urlaub geplant haben“, so Reddiger.

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