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Turmstation in Hartha wird abgerissen

Bis Ende des Monats gibt es Verkehrseinschränkungen an der Leipziger Straße. Envia verlegt Kabel in die Erde und reist einen Turm am Harthaer Kreuz ab.

Zurzeit regelt eine Ampel den Verkehr an der Baustelle Leipziger Straße in Hartha.
Zurzeit regelt eine Ampel den Verkehr an der Baustelle Leipziger Straße in Hartha. © Dietmar Thomas

Hartha. Erst war die Leipziger Straße im Bereich von der Umgehungsstraße bis zum Ortseingang zwischen voll gesperrt, nun regelt den Verkehr eine Ampel. Mit dieser Einschränkung müssen die Kraftfahrer bis Ende November rechnen.

Zurzeit baut der Energieversorger Envia. „Es werden eine 350 Meter lange Mittelspannungsfreileitung zwischen der Turmstation und Hartha Gallberg und ein 320 Meter langes Mittelspannungskabel durch neue Mittelspannungskabel ersetzt“, teilte Evelyn Zaruba, Pressesprecherin der Mitteldeutsche Netzgesellschaft Strom, mit. Gleichzeitig werde eine 160 Meter lange Niederspannungsfreileitung durch ein Niederspannungskabel ersetzt.

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Die Turmstation (vorn) am Harthaer Kreuz wird abgerissen und durch eine Kompakttrafostation ersetzt.
Die Turmstation (vorn) am Harthaer Kreuz wird abgerissen und durch eine Kompakttrafostation ersetzt. © Lars Halbauer

„Es ist geplant, die alte Turmstation auf dem Harthaer Kreuz, die vor dem Funkturm steht, durch eine Kompakttrafostation abzulösen“, so Zaruba. Durch die Arbeiten würden die Versorgungssicherheit und Übertragungsfähigkeit erhöht. Die Baumaßnahme soll Ende der 50. Kalenderwoche abgeschlossen sein. Das bauausführende Unternehmen ist die Firma Klaus Bauer GmbH aus Döbeln. Die Kosten belaufen sich auf rund 198.000 Euro.

Trinkwasserleitung erneuert

Die DOWW Döbeln-Oschatzer Wasserwirtschaft GmbH, Kooperationsgesellschaft des Wasserverbandes Döbeln-Oschatz (DOWW) und der Veolia Wasser Deutschland GmbH, hat seit September in diesem Bereich der Leipziger Straße rund 600 Meter Trinkwasserleitungen mit einem Außendurchmesser von 110 Millimeter erneuert – zum Großteil grabenlos mittels Bohrspülverfahren. Damit können Rohrleitungen unterirdisch verlegt werden, ohne dazu einen Graben ausheben zu müssen. Es wird im Abstand von etwa 100 Metern jeweils ein Kopfloch gebohrt. Von hier aus arbeitet sich die Technik dann Stück für Stück bis zur Zielgrube vor und zieht die neue Leitung hinter sich her.

„Die Investition in die Trinkwasserinfrastruktur, für die die DOWW rund 80.000 Euro aufwendete, trägt maßgeblich zur Verbesserung der Versorgungssicherheit in Hartha bei“, sagte Tina Stroisch, Leiterin Unternehmenskommunikation der Veolia.

Oftmals ist es in der Vergangenheit so gewesen, dass die Verlegung von Medien zu verschiedenen Zeitpunkten passierte – sehr zum Leidwesen der Verkehrsteilnehmer, da solche Arbeiten meist mit Behinderungen einhergehen.

Auf Wunsch der Stadt haben sich die beiden Versorger in diesem Fall auf einen gemeinsamen Termin einigen können. „Das ging ziemlich unkompliziert“, sagte Harthas Bauamtsleiter Ronald Fischer.

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