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Hartha braucht dringend benötigte Technik

Mehr als ein halbes Jahr hat es gedauert, bis die Stadträte über einen Lkw und ein Mähgerät entschieden haben. Doch einige Fragen blieben ungeklärt.

Die Stadt Walheim hat ihn schon, einen neuen Multicar. Auch die Stadt Hartha will einen leasen.
Die Stadt Walheim hat ihn schon, einen neuen Multicar. Auch die Stadt Hartha will einen leasen. © Stadt Waldheim

Hartha. Die Harthaer Stadträte haben zur Sondersitzung der Anschaffung eines Lkw-Geräteträgers und eines Frontauslegermähgerätes zugestimmt. Beide Geräte werden von der Stadt geleast. „Der Ersatz war dringend notwendig, weil die alte Technik verschlissen war“, sagte Bürgermeister Ronald Kunze (parteilos).

Die technischen Anlagen seien so marode gewesen, dass die Reparaturkosten in keinem Verhältnis gestanden hätten. Der Beschluss zur Anschaffung der Geräte stand schon mehrmals auf der Tagesordnung des Rates. So wurde er bereits im Juli von der Tagesordnung genommen und auch zur Augustsitzung fiel noch keine Entscheidung.

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Weil die beiden Geräte dringend benötigt werden, sollten die Aufträge zur Sitzung im Dezember vergeben werden. Wegen Nachfragen von Udo Chmelarz (Freie Wähler), die zu diesem Zeitpunkt nicht umfassend beantwortet werden konnten, wurden die beiden Tagesordnungspunkte noch einmal verschoben und eine Sondersitzung im Januar einberufen.

Zunächst sollte nur über die Anschaffung des Mähgerätes ein Beschluss gefasst werden. CDU-Stadtrat Christian Zimmermann stellte jedoch den Antrag, über beide technische Geräte abzustimmen. Diesem wurde stattgegeben.

Nur Udo Chmelarz verlangte Akteneinsicht. Um diese zu bekommen, hätten für die Forderung des Stadtrates 20 Prozent stimmen müssen. Doch die Räte lehnten ab. „Daraufhin verließ der Stadtrat aus gesundheitlichen Gründen die Sitzung“, so Kunze.

Neue Technik für Hartha wird bestellt

Die Räte stimmten danach für die Anschaffung eines LKW-Geräteträgers. Dabei handelt es sich um einen Multicar Dreiseitkipper. „Er kommt sowohl beim Winterdienst, beim Mähen und auch beim Materialtransport zum Einsatz“, so der Bürgermeister. Das Fahrzeug wird von der Firma Teichert aus Ostrau geliefert. Die dafür anfallenden Kosten für das Leasing belaufen sich auf rund 70.000 Euro.

Außerdem stimmten die Räte der Anschaffung eines Frontauslegermähgerätes für einen finanziellen Gesamtaufwand in Höhe von rund 40.000 Euro zu. „Bei dem Mähkopf handelt es sich um ein Gerät, das vor allem in den Straßengräben das Gras mähen soll.

Der Frontausleger soll von der Firma Henne Nutzfahrzeuge geliefert werden. „Für beide Anschaffungen benötigen wir noch die Zustimmung durch die Rechtsaufsichtsbehörde. Dann können wir die Bestellung auslösen“, so Kunze.

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