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Döbeln

Straße des Friedens in Hartha gesperrt

Der letzte Abschnitt der Fußwege wird gebaut. Diesmal werden nicht nur das Pflaster und die Borde erneuert.

Mitarbeiter der Firma Estler Straßen- und Tiefbau sanieren den letzten Abschnitt des Fußweges an der Straße des Friedens.
Mitarbeiter der Firma Estler Straßen- und Tiefbau sanieren den letzten Abschnitt des Fußweges an der Straße des Friedens. © Lars Halbauer

Hartha. Stück für Stück wird der Fußweg an der Straße des Friedens in Ordnung gebracht. Seit vergangener Woche hat die Firma Estler Straßen- und Tiefbau den vierten und letzten Abschnitt in Angriff genommen. Dieser erstreckt sich von der Zufahrt zur Lebenshilfe bis zur Zufahrt zu den Häusern 19 bis 31. Die Finanzierung des Projektes läuft über das Förderprogramm „Kommunaler Straßen- und Brückenbau Teil B“ des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (Lasuv). Die Förderquote beträgt 90 Prozent. Die Straße ist vom „Schwarzen Weg“ bis zur Döbelner Straße voll gesperrt. 

Arbeiten gehen zügig voran

„Wir bauen auch dieses Teilstück grundhaft aus. Das heißt, die alten Platten wurden entfernt und ein Teil des Untergrundes wurde herausgenommen“, sagte Firmenchef Hans-Jürgen Estler auf Nachfrage. 

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Nach dem Aushub wird der Bereich mit Schotter aufgefüllt und neues Pflaster sowie Borde verlegt. Außerdem erhält der Bereich eine neue Straßenbeleuchtung. „Wir gehen davon aus, dass wir bei entsprechender Witterung bis Ende nächster Woche fertig werden“, so Estler. 

Erneuert wird auch gleich die Straßenbeleuchtung an der Straße des Friedens. „Wir haben dafür auch schon in den anderen Bauabschnitten alles vorbereitet. Das heißt, es wurden Masthülsen gesetzt und Leerrohre verlegt“, so Bauamtsleiter Ronald Fischer. Nach Abschluss des Tiefbaus können die Masten gesetzt und die Leuchtkörper angebracht werden.

Im Rahmen einer beschränkten Ausschreibung gaben fünf Firmen ein Angebot ab. Mit 43.000 Euro war das von der Firma Estler das Wirtschaftlichste. Der Eigenanteil der Stadt beträgt 4.300 Euro.

Prioritätenliste immer wieder auf Prüfstand

Mit der Sanierung dieses Teilstückes wird die Prioritätenliste der Baumaßnahmen in Hartha um einen weiteren Punkt abgearbeitet. Insgesamt stehen dieses Jahr 126.500 Euro vom Lasuv für solche Maßnahmen bereit.

Die Prioritätenliste wird jährlich kontrolliert und mit den Stadträten beraten. Zum Beispiel kommen Fußwege, die von vielen Leuten genutzt werden, aber sehr schlecht sind, ganz oben auf die Liste. Manchmal sind es auch aktuelle Situationen, die Entscheidungen fordern. Anfang des Jahres muss die Liste beim Lasuv eingereicht werden. 

Dann wartet die Stadt darauf, wie viel Fördergeld sie für die Instandsetzung für Straßen und Wege bekommt. Anschließend kann entschieden werden, wo gebaut wird.

Die Stadträte werden von den Bürgern oft auf solche Probleme angesprochen. „Deshalb ist es gut, wenn die Entscheidung darüber gemeinsam von Verwaltung und Stadtrat getroffen wird. Die gemeinsame Beratung hat sich bewährt“, sagte Bürgermeister Roland Kunze (parteilos). (mit fk)

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