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Die Firma web & phone aus Grimma baut das Breitbandnetz aus. Der Auftrag beläuft sich auf 8,2 Millionen Euro.

Von Sylvia Jentzsch
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CDU-Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann übergibt den Fördergeldbescheid vom Bund für den Breitbandausbau.
CDU-Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann übergibt den Fördergeldbescheid vom Bund für den Breitbandausbau. © Dietmar Thomas

Hartha. Die Stadträte von Hartha vergeben sehr selten Aufträge für mehrere Millionen Euro. Doch diesmal was das der Fall. Die Firma web & phone aus Grimma hat den Zuschlag für den Ausbau des Breitbandnetzes im Gemeindegebiet von Hartha in Höhe von 8,2 Millionen Euro erhalten.

Das meiste Geld kommt mit fast fünf Millionen Euro aus Bundesfördermitteln. 3,1 Millionen Euro gibt der Freistaat dazu und die Stadt beteiligt sich mit 132.000 Euro aus dem Haushalt.

„Das Verfahren für den Breitbandausbau im Gemeindegebiet Hartha läuft bereits seit drei Jahren“, sagte Bürgermeister Ronald Kunze. Zu Beginn gab es ein sogenanntes Markterkundungsverfahren. Es wurde ermittelt, wie es um die Breitbandversorgung in Hartha steht und welche Gebiete nicht von der Telekom erschlossen werden.

 Immerhin wurde festgestellt, dass mehr als 1.100 Privatleute und 147 gewerbliche Anschlussnehmer sowie die Schulen keinen Anschluss von 30 MBit/s haben. Nach der europaweiten Ausschreibung stand fest, es gibt nur einen Bieter, der ein Angebot einreichte. Das wurde von Fachleuten geprüft und für in Ordnung befunden.

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Insgesamt belaufen sich die Kosten für die Breitbandverlegung bis ins Haus auf 9,3 Millionen Euro. Abgezogen wurden die Einnahmen der Firma durch die Vermietung von Anschlüssen und die die Einnahmen für die Nutzung des Kabels durch andere Anbieter. Die Arbeiten sollen Anfang November beginnen. Dann informiert auch die Firma web & phone, wie der Auftrag umgesetzt werden soll, also wo und wann gebaut wird.

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