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Döbeln

Hartha peppt sich auf

Die Stadt hat ihre Internetseite neu gestaltet. Dabei wird auch der neue Slogan propagiert.

So sieht die Startseite des neuen Internetauftritts der Stadt Hartha aus.
So sieht die Startseite des neuen Internetauftritts der Stadt Hartha aus. © Screenshot: Frank Korn

Hartha. Hartha – Die Stadt mit Weitblick. Dieser Spruch springt dem Betrachter ins Auge, wenn er die Internetseite der Stadt Hartha aufruft.

Bisher ist der Internetauftritt der Stadt vom Zweckverband Kommunale Informationsverarbeitung Sachsen (KISA) gestaltet worden. „Der Vertrag läuft aus. Zudem war aufgrund veralteter Module keine Wartung mehr möglich. Das haben wir genutzt, um uns nach einem neuen Anbieter umzusehen“, sagte Bürgermeister Ronald Kunze (parteilos).

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Freischaltung kurz vor Weihnachten

Ziel sei es gewesen, eine Webseite mit modernem Erscheinungsbild sowie möglichst einfacher Handhabung zu installieren. Der Bürgermeister legte die Aufgabe in die Hände von Carolin Hammer und Cathleen Franze. Sie sondierten den Markt und suchten einen Anbieter, der die Forderungen umsetzen konnte. Die beiden Frauen schauten sich auch Internetseiten anderer Kommunen an. Der Auftrag ging schließlich an die Nolis GmbH aus Nienburg an der Weser, die auch für die Gestaltung der Waldheimer Internetseite verantwortlich ist.

Diese Firma sei von Anfang an der Favorit gewesen, so Ronald Kunze. „Sie haben unsere Vorstellungen problemlos umgesetzt. Und sie haben es ermöglicht, dass die Seite sozusagen als Weihnachtsüberraschung am 23. Dezember freigeschaltet wurde“, sagte der Bürgermeister. Allerdings sei der Auftritt bei weitem noch nicht komplett. Die ersten Informationen sind eingestellt, weitere Aktualisierungen folgen in den nächsten Wochen und Monaten.

Verlinkung auf Seiten anderer Ämter

Die Internetseite soll auch konkreten Nutzen für die Bürger bringen. So erfolgt die Verlinkung auf relevante Seiten des Landes Sachsen, wie zum Beispiel Amt24, und des Landkreises Mittelsachsen.

Besonders stolz ist der Bürgermeister auf den neuen Slogan „Hartha – Die Stadt mit Weitblick“. Damit soll nicht nur der träumerische Aspekt erfüllt werden. Bei guter Sicht kann man bis zum Fichtelberg schauen und durch die Sternwarte ist der Blick in noch viel größere Entfernungen möglich. „Der Spruch soll auch ein Hinweis darauf sein, dass es in unserer Stadt schon immer pfiffige Leute gegeben hat“, sagte Kunze. Für die heutige Zeit nennt er Firmen wie Pierburg Pump Technology und SPAT Spezialantriebstechnik, die das Niveau in ihren Bereichen mitbestimmen. Als weitblickend empfindet er auch die Entscheidung unter dem damaligen Bürgermeister Peter Daniel, das Gymnasium nach Hartha zu holen.

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