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Im November beginnt Straßenbau in Keuern

Geplant ist der Ausbau in zwei Abschnitten. Die Blücherstraße ist als erste dran.

Die Blücherstraße ist die Hauptstraße im Döbelner Ortsteil Keuern. Mit ihrem Ausbau wird im November begonnen. Danach sind die Seitenstraßen dran.
Die Blücherstraße ist die Hauptstraße im Döbelner Ortsteil Keuern. Mit ihrem Ausbau wird im November begonnen. Danach sind die Seitenstraßen dran. © Dietmar Thomas

Döbeln. Die Keuerner haben die längste Zeit auf den Ausbau ihrer Straßen gewartet. Mitte November dieses Jahres soll es losgehen mit den Bauarbeiten, sagte Oberbürgermeister Sven Liebhauser (CDU) in der Sitzung des Stadtrates.

Am 22. Oktober soll nach Ausschreibung des Auftrags die Submission erfolgen. Der Straßenbau ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt mit dem Abwasserzweckverband Döbeln-Jahnatal und der Döbeln-Oschatzer Wasserwirtschaft (D-OWW), die Abwasser- und Trinkwasserleitungen in den Straßen verlegen lassen. Geplant ist, jeweils rund 1,3 Kilometer Trinkwasser- und Abwasserleitungen zu erneuern. Die Gesamtkosten dafür werden auf deutlich über eine Million Euro geschätzt.

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Zwei Bauabschnitte

Geplant seien zwei Bauabschnitte. Zuerst soll auf der Blücherstraße auf gesamter Länge gebaut werden. Nachdem der Tiefbau erfolgte, wird voraussichtlich im Frühjahr der Straßenbau beginnen. Im zweiten Bauabschnitt seien die Nebenstraßen dran, sagte Liebhauser. Mitte Dezember 2021 sei geplant, das gesamte Vorhaben abzuschließen.

Die Stadt hat Kosten in Höhe von rund 726.000 Euro eingeplant. Rund 517.000 Euro schießt der Freistaat zu. Die Stadt hatte mehr als zwei Jahre auf die Fördermittel gewartet. Eigentlich sollte das Gemeinschaftsprojekt in Keuern schon lange begonnen werden, die Verbände hatten dafür schon über Jahre Geld eingeplant.

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Weniger Glück hat die Stadt mit den Fördermitteln für ein anderes wichtiges Projekt – den Ausbau der Nordstraße. Dieser Fördermittelantrag war erst im vorigen Jahr gestellt worden und der Freistaat hat die Zuschüsse für solche Projekte um Jahre zurückgestellt. Der Ausbau der Nordstraße ist ebenfalls ein Gemeinschaftsprojekt und Abwasserzweckverband und D-OWW.

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