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Döbeln

Stützmauer in Hartha stützt nun wieder

Ein langes Tauziehen geht zu Ende. Darüber ist Michael Fromm vom Kirchenvorstand wirklich froh. Aber nicht nur er.

Horst Goldammer und Andreas Filz von der Baufirma Schoberth bringen die Stützmauersanierung an der Steinaer Straße in Hartha zu Ende.
Horst Goldammer und Andreas Filz von der Baufirma Schoberth bringen die Stützmauersanierung an der Steinaer Straße in Hartha zu Ende. © Dietmar Thomas

Hartha. Aufatmen werden gewiss auch die Anwohner der Steinaer Straße. Denn jahrelang hatten sie sozusagen die kaputte, zum Teil eingestürzte Stützmauer vor Augen. Schön anzusehen war das nicht. Nun hat sich das endlich ins Gegenteil verwandelt. Denn die wieder aufgebaute Bruchsteinmauer und damit die Arbeit der Handwerker der Baufirma Schoberth kann sich sehen lassen.

Michael Fromm vom Harthaer Kirchenvorstand rechnet die nächsten Tage mit einer Fertigstellung. „Dann kommt noch ein Zaun auf die Mauerkrone obendrauf“, kündigt er an. Damit ist auch für ihn eine besondere Baumaßnahme abgeschlossen. Als die Mauer vor Jahren zu bröckeln begann, sich die ersten Steine lösten und auf die Fläche davor fielen, hob die Kirchgemeinde zunächst die Hände.

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Mauer steht auf Kirchenland

„Wir waren uns ziemlich sicher, dass die Stadt Hartha die Mauer im Zusammenhang mit der Straße errichten ließ“, erinnert sich Michael Fromm. Doch Nachforschungen hatten schließlich ergeben, dass dies wahrscheinlich nicht so war. Und: „Die 1901 gebaute Mauer steht eindeutig auf Kirchenland.“

Also hat die Gemeinde schließlich die Erneuerung in Auftrag gegeben und einzelne Abschnitte in verschiedenen Jahren erneuern lassen. Das Stück Mauer, das jetzt noch in unsaniertem Zustand ist, gehört weder der Kirchgemeinde Hartha noch der Stadt Hartha, wie Bürgermeister und Bauamtsleiter versichern.

Michael Fromm könnte sich vorstellen, dass es zu einem Privatgrundstück gehört. Für Hartha sind die „kirchlichen“ Bauarbeiten damit für 2021 schon abgeschlossen. „Gebaut wird derzeit in den Kirchen in Schönerstädt und Wendishain“, so Fromm.

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