merken
PLUS Döbeln

In Waldheim öffnen sich Weihnachtswelten

Auch ohne Weihnachtsmarkt sollen die Waldheimer auf das Fest eingestimmt werden. Das erste Adventstürchen ist auf.

In längst vergangene Weihnachtszeiten werden die Betrachter des Schaufensters bei Jung Schuhe auf dem Waldheimer Obermarkt versetzt.
In längst vergangene Weihnachtszeiten werden die Betrachter des Schaufensters bei Jung Schuhe auf dem Waldheimer Obermarkt versetzt. © Lars Halbauer

Von Lars Halbauer

Waldheim. Der Countdown für das Weihnachtsfest läuft – auch wenn in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie alles anders ist. Das erste Türchen ist am Dienstag an zahllosen Adventskalendern geöffnet worden. Die Waldheimer können sich in diesem Jahr auf eine weihnachtliche Entdeckungsreise durch ihre Stadt begeben.

Die gesunde Drittelstunde
Die gesunde Drittelstunde
Die gesunde Drittelstunde

Impfen lassen? Neue Therapien? Was zahlen Kassen? Fragen rund um das Thema Gesundheit: hier gibt es Antworten. Redakteur Jens Fritzsche im Gespräch mit Experten.

Die startet am Schuhhaus Jung auf dem Obermarkt. Dort haben die Organisatoren mit dem ersten Kalendertürchen am Dienstag auch die erste von insgesamt acht Waldheimer Weihnachtswelten geöffnet.

Erinnerungen werden wach

„Weihnachten wie es damals war...“ ist das Thema der ersten Weihnachtswelt. Geschäftsinhaber Jens Jung kommt schnell ins Schwärmen: „Wir haben das Fenster schon vor zwei Wochen geschmückt und konnten sehen, wie Kinder mit leuchtenden Augen vor der Tür stehengeblieben sind. Omas haben ihren Enkeln erzählt, wie Weihnachten früher gefeiert worden ist. Wir wollen, dass sich die Leute darauf besinnen, was an Weihnachten wirklich wichtig ist“, sagt er.

Spaziergang statt Weihnachtsmarkt

Vor etwa vier Wochen haben Nino Richter, Ina Pugell, Kathrin Schneider und mehrere Waldheimer Unternehmer mit den Planungen begonnen. „Es wird dieses Jahr kein bewegter Weihnachtsmarkt sein, aber wir wollen die Gäste und Einwohner dennoch zu einem Adventsspaziergang animieren“, sagt Kathrin Schneider vom Förderverein der Stadtkirche.

Zur Orientierung ist an den meisten Fenstern ein QR-Code angebracht, der den Lageplan der teilnehmenden Geschäfte zeigt. So sollen auch junge Leute animiert werden, mit dem Handy aktiv zu werden. Für diejenigen, die es eher althergebracht mögen, liegen Flyer in den teilnehmenden Geschäften aus.

Täglich wird bis zum 24. Dezember ein neues Türchen aufgemacht, das letzte am 24. Dezember am Rathaus. Außerdem gibt es neben „Weihnachten wie es damals war“ noch folgende Welten zu entdecken: „Musikwelt“ von Nino Richter am Niedermarkt 13, „Märchenwelt“ vom Mittelsächsischen Kultursommer am Niedermarkt 38, „Kinderwinterwelt“ bei Dierbooks am Obermarkt, „Wohnwelt“ bei der Waldheimer Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft, „Weihnachtswerkstatt bei der RHG, „In der Weihnachtsbäckerei“ in Ernsts Eis-Café und Konditiorei und „Zu Besuch in der Spielzeugwelt“ in Hofmanns Hobby-Shop am Niedermarkt 27.

Mehr lokale Nachrichten aus Döbeln und Mittelsachsen lesen Sie hier.

Mehr zum Thema Döbeln