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Döbeln

Keuern ist ein Jahr lang Baustelle

Vor einigen Tagen haben die Arbeiten im Döbelner Ortsteil am Leitungsnetz begonnen. Es gab schon die erste Unterbrechung.

LFT Ostrau hat in der Wiesenstraße mit dem Vergraben des Abwassersammlers begonnen. Auch das Trinkwassernetz wird erneuert.
LFT Ostrau hat in der Wiesenstraße mit dem Vergraben des Abwassersammlers begonnen. Auch das Trinkwassernetz wird erneuert. © Dietmar Thomas

Döbeln. Mit einem der größeren Bauvorhaben in Döbeln in diesem Jahr ist in der vergangenen Woche begonnen worden. Die Firma LFT aus Ostrau vergräbt im Auftrag des Abwasserzweckverbandes Döbeln-Jahnatal und der Döbeln-Oschatzer Wasserwirtschaft (DOWW) im Ortsteil Keuern neue Abwasser- und Wasserleitungen.

Mit den Arbeiten ist im Wiesenweg, einer kleinen Seitenstraße, begonnen worden. Am Montag waren die Arbeiten witterungsbedingt eingestellt, aber schon am Dienstag fortgesetzt worden, so Silke Hermann von der Pressestelle der Veolia. Es könne immer einmal sein, dass die winterlichen Bedingungen die Arbeiten unterbrechen.

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2.100 Meter neue Leitungen

In den nächsten Wochen wird sich die Firma auf der Blücherstraße vorangraben. Auch in den Seitenstraßen werden im zweiten Bauabschnitt neue Leitungen verlegt. Die DOWW investiert hier etwa 290.000 Euro, der AZV rund eine Million Euro. Insgesamt 2.100 Meter Leitungen werden verlegt und 50 Hausanschlüsse erneuert. Bis Ende des Jahres soll das Bauvorhaben abgeschlossen sein.

Geplant war der Baustart schon seit Jahren, hatte sich aber immer wieder verzögert. Die Stadt als Beteiligter hatte für den Straßenbau zwar Geld vom Freistaat beantragt, aber nicht erhalten. Im Herbst hat es doch noch geklappt.

Die Straßen werden nach den Tiefbauarbeiten nicht nur wieder verschlossen, sondern gleich grundlegend instandgesetzt. Das kostet die Stadt etwa 700.000 Euro, knapp eine halbe Million Euro schießt der Freistaat Sachsen zu.

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