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Sparkasse Döbeln behält Gewinn für sich

Die Bankenaufsicht hat empfohlen, auf die Ausschüttung zu verzichten. Das Geld war im Haushalt des Kreises bereits eingeplant.

Rund 360.000 Euro hatte der Landkreis an Gewinnausschüttung von der Kreissparkasse Döbeln für 2020 eingeplant.
Rund 360.000 Euro hatte der Landkreis an Gewinnausschüttung von der Kreissparkasse Döbeln für 2020 eingeplant. © dpa

Döbeln/Mittelsachsen. Die Bankenaufsicht hat die Geldinstitute und Banken in diesem Jahr dazu aufgefordert, aufgrund der Corona-Krise bis mindestens Oktober 2020 auf die Auszahlung von Dividenden und Gewinnen zu verzichten. Das Geld solle im Bankensektor belassen werden, um die Institute krisenfester zu machen.

Der Entschluss wirkt sich auch auf die Kasse des Landkreises aus. Denn Mittelsachsen hat in den Vorjahren von der Kreissparkasse Döbeln auch Gewinnausschüttungen erhalten. Auch für 2020 seien diese wieder eingeplant gewesen, informierte Cornelia Kluge, Pressereferentin am Landratsamt. 

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In den Vorjahren habe sich die Summe nach Steuerabzug immer auf rund 360.000 Euro belaufen. In der Größenordnung sei die Ausschüttung auch im laufenden Jahr eingeplant gewesen, führte Kluge weiter aus. 

Doch auch mit dem Verzicht auf diesen Betrag könne der Haushalt 2020 ausgeglichen werden, schätzte Kluge ein. Weitere nennenswerte Ertragsausfälle seien derzeit nicht zu verzeichnen, gab die Pressereferentin bekannt. 

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