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Döbeln

Kreissportbund macht Vereinen Mut

Corona bringt Einschränkungen mit sich, gerade für den Sport. Mit einem Video sollen positive Signale gesendet werden.

Der Kreissportbund Mittelsachsen, rechts Geschäftsführer Benjamin Kahlert, will den Vereinen Mut machen.
Der Kreissportbund Mittelsachsen, rechts Geschäftsführer Benjamin Kahlert, will den Vereinen Mut machen. © Dietmar Thomas

Mittelsachsen. Die Sportvereine prägen das gesellschaftliche Leben. Sie bieten vielfältige Möglichkeiten der Teilhabe und ehrenamtlichem Engagement.

Das sieht auch die deutsche UNESCO-Kommission so und hat die „Gemeinwohlorientierte Sportvereinskultur“ in das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Aus der Sicht der Kommission spielen Sportvereine eine wesentliche Rolle bei der Vermittlung gesellschaftlicher Werte.

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Den Gedanken der Würdigung des Vereins greift deshalb auch die aktuelle Plakataktion des Kreissportbundes Mittelsachsen auf. „Wir haben dabei ganz bewusst alle unsere Mitgliedsvereine in die Werbeaktion eingebunden. Das war bei fast 400 Vereinen keine leichte Aufgabe“, erläutert KSB-Geschäftsführer Benjamin Kahlert augenzwinkernd.

Videoclip läuft auf sozialen Kanälen

Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie haben es viele Vereine schwer. Viele müssen mit Mitgliederschwund leben, weil sie ihrer Kernkompetenz, den Angeboten zum Sport treiben, nicht wie gewohnt nachgehen können. Doch die Vereine seien wichtiger Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens, so Kahlert.

„Wir wollen dem gebeutelten Sport in Mittelsachsen eine positive Öffentlichkeit geben. Alle unsere Vereine bekommen von uns großformatige Poster, in dem auch ihr Vereinsname platziert ist. Gern können sie sich bei weiterem Bedarf an uns wenden“, sagt der Geschäftsführer.

Außerdem ist Anfang des Monats ein Motivationsvideoclip gestartet worden, der über die sozialen Kanäle möglichst breit für den mittelsächsischen Vereinssport werben soll. „Es ist eine nie da gewesene Durststrecke. Unsere Aktion soll als Mutmacher verstanden werden, der alle anspornt, die Vereinskultur auch in Zeiten der Pandemie sowie darüber hinaus zu erhalten und den Vereinen treu zu bleiben“, sagt Kahlert.

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