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Döbeln

Ehrenberg im Licht des Regenbogens

Pier Giorgio Furlan plant ein neues Projekt für 2022. Von der Gemeinde Kriebstein gibt’s dafür finanzielle Unterstützung.

„Im Licht des Regenbogens“ ist der Titel des neuen Projektes, das vom Förderkreis Centro Arte Monte Onore im Kulturzentrum Ehrenberg erarbeitet wird.
„Im Licht des Regenbogens“ ist der Titel des neuen Projektes, das vom Förderkreis Centro Arte Monte Onore im Kulturzentrum Ehrenberg erarbeitet wird. © CAMO e.V.

Kriebstein. Corona oder nicht. Pier Giorgio Furlan, Vorsitzender des Förderkreises Centro Arte Monte Onore (Camo) aus Ehrenberg, plant für das nächste Jahr ein neues Projekt. Im Mittelpunkt steht „Arcobaleno“, das italienische Wort für Regenbogen – eine Synthese aus unterschiedlichen Kunst-Genres, die den Besuchern die vielfältigen Facetten des Angebotes des Vereins vermitteln sollen.

„Es wird Veranstaltungen zu dem Thema in der Galerie geben, Vorträge im neuen Raum ,Forum der Künste‘, Konzerte und neue Installationen im Park“, zählt Pier Giorgio Furlan auf.

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Der gebürtige Italiener und Architekt spricht von einer „großen Botschaft für den Frieden“, die damit vermittelt und in dem Kulturzentrum in Ehrenberg umgesetzt werden soll.

Dafür benötigt der Verein Geld. Der Kulturraum Erzgebirge-Mittelsachsen stellt für das Projekt „Arcobaleno – im Licht des Regenbogens“ insgesamt 14.650 Euro zur Verfügung. „Um in den Genuss des Fördergeldes zu kommen, muss sich die Gemeinde Kriebstein als sogenannte Sitzgemeinde mit zehn Prozent an den Kosten beteiligen. Ohne Beteiligung Kriebsteins ist die Förderung durch den Kulturraum nicht möglich“, erklärte Bürgermeisterin Maria Euchler (FWK) in der Sitzung des Gemeinderates. Der Rat stimmte einhellig dafür, den Förderkreis Camo mit 1.465 Euro zu unterstützen.

Vielseitiger Treffpunkt für Innovative

Wie Maria Euchler erklärte, sei das seit 2000 existierende Kulturzentrum mit immer neuen kreativen Ideen zu einem vielseitigen Treffpunkt für Innovative und Kunstinteressierte avanciert. „Es ist ein Begegnungsort für Menschen aus unterschiedlichen Lebensbereichen mit und ohne Handicap“, so Euchler. „Die Räume und das Gelände bieten ein inspirierendes Ambiente für Lesungen, Vorträge, Ausstellungen, Theater und viele andere künstlerische Ausdrucksmöglichkeiten.“

Dem stimmte Gemeinderat Christoph Merker (FWK) zu. „Die Veranstaltungen in Ehrenberg haben großen Einfluss auf das kulturelle Leben in der Gemeinde. Daran sollten wir nicht sparen.“

Vortrag und Konzert am Sonntag

Zunächst aber ist am Sonntag, 26. September, Angelika Jubelt zu Gast im Rittergut Ehrenberg. Sie spricht ab 14 Uhr über die „Sonnenheiligtümer der Oberlausitz – die kleinen Schwestern von Stonehege“. Anschließend erklingen ab 16 Uhr Lieder aus der Renaissance mit dem Vokalensemble „Cantemus“ aus Mittweida unter der Leitung von Wolfgang Schwabenicky im Schlosspark. Bei schlechtem Wetter wird diese Veranstaltung in das „Forum der Künste“ verlegt.

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