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Kloster Buch: Feiern mit Auflagen

Das Kloster- und Erntedankfest in diesem Jahr wird ein besonderes. Auch deshalb, weil durch die Corona-Bestimmungen diverse Änderungen nötig sind.

Diplomrestauratorin Marie Graubner muss häufiger mit einer Maske arbeiten. Auch bei den Erkundungen im Abtzimmer war das der Fall. Am Sonntag gibt es eine Sonderführung zum Abtzimmer. Dann gilt für die Teilnehmer eine Maskenpflicht.
Diplomrestauratorin Marie Graubner muss häufiger mit einer Maske arbeiten. Auch bei den Erkundungen im Abtzimmer war das der Fall. Am Sonntag gibt es eine Sonderführung zum Abtzimmer. Dann gilt für die Teilnehmer eine Maskenpflicht. © Dietmar Thomas

Leisnig. Zunächst einmal sollten alle Besucher eine Alltagsmaske dabeihaben. Die draußen zu tragen, ist nicht notwendig, wohl aber in den Innenräumen. 

Dort gibt es in verschiedenen Häusern einiges zu sehen: Im Kapitelsaal zum Beispiel stellt Claudia Werner aus Lugau ihre Aquarelle aus, Landschaften zeigt auch Christbert Steude, und zwar im Abthaus. 

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Im Autohaus Dresden gilt: Wenn Mitarbeiter gute Leistungen zeigen, dürfen sie ihr ganzes Potential entfalten. Da ist so mancher schnelle Aufstieg möglich.

Da wird Heiner Stephan, der Vorsitzende des Fördervereins Kloster Buch, am Sonntag im Rahmen einer Sonderführung einige Geheimnisse des Abtzimmers lüften können. Vorausgegangen sind restauratorische Untersuchungen dieses und des Nachbarzimmers. 

Alle Geheimnisse haben diese bislang noch nicht preisgegeben, vor allem einem ist Restaurator Thomas Schmidt noch auf der Spur.

Wartezeiten an der Kasse sind nicht auszuschließen

Doch das Tragen der Alltagsmaske in den Klosterräumen wird voraussichtlich nicht die einzige Auflage sein, die die Förderer als Veranstalter des Festes erfüllen müssen. Möglicherweise wird es eine behördliche Auflage und Bestandteil des Hygienekonzeptes sein, die Daten der Besucher zu erfassen.

 Wie das umgesetzt wird, darüber soll noch einmal beratschlagt werden. „Uns geht es auch darum, lange Schlangen an den Kassen zu vermeiden. Ohnehin stehen die Besucher zumindest in Stoßzeiten schon eine Weile“, sagt Rica Zirnsack vom Förderverein.

Der Weinkeller "zieht" in die Infirmerie

Sie bittet die Gäste dafür genauso um Verständnis wie für den nötigen Umzug der Weinstube. Die öffnet diesmal nicht im Keller, sondern in der Infirmerie. Dort ist mehr Platz und mehr Luft, um Abstandsregelungen und Empfehlungen zum Durchlüften der Räume einhalten zu können.

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Wer noch mehr für seine Gesundheit und die seines Umfeldes tun will, der hält an der Kasse den Eintritt schon passend bereit. So muss kein Wechselgeld hin- und hergehen. Für Erwachsene werden diesmal 4 Euro verlangt, für Kinder ab sechs Jahren die Hälfte. Auch diese Erhöhung ist unter anderem den Corona-Mehraufwendungen geschuldet.

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