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Döbeln

Landeschef wird Direktkandidat

Stefan Hartmann zieht für Die Linke in den Wahlkampf für den Bundestag. Er kritisiert die Coronapolitik der Regierung.

Stefan Hartmann zieht für Die Linke als Direktkandidat für Mittelsachsen in den Bundestagswahlkampf.
Stefan Hartmann zieht für Die Linke als Direktkandidat für Mittelsachsen in den Bundestagswahlkampf. © privat

Hartha. Die Linke Mittelsachsen hat auf ihrer Tagung in Hartha den Landesvorsitzenden Stefan Hartmann mit 89 Prozent der Stimmen zum Direktkandidaten für die Bundestagswahl nominiert.

Dabei gab es weder eine Debatte zur Personalie, noch eine Gegenkandidatur. In seiner Vorstellungsrede hob Hartmann das Thema nach mehr sozialer Gerechtigkeit in den Mittelpunkt. „Mittelsachsen liegt nicht nur im Herzen von Sachsen, sondern steht stellvertretend für die sächsischen Herausforderungen, die im Zuge der Corona-Pandemie in ganz Sachsen zu erwarten sind“, sagte Hartmann.

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Vermögendabgabe gefordert

Dabei müsse die Frage gestellt werden, wer denn nun eigentlich für diese Krise zahlt. „Aus Sicht der Linken dürfen das nicht diejenigen sein, die jetzt schon am meisten darunter leiden oder deren Existenz bedroht ist. Eine Vermögensabgabe wäre daher die richtige Antwort auf die Frage, wer denn eigentlich für diese Krise zahlt“, so Stefan Hartmann.

Marika Tändler-Walenta, Kreisvorsitzende der Partei Die Linke, sagte: „Ich freue mich, dass Stefan Hartmann das Vertrauen der Genossinnen und Genossen von Mittelsachsen erhalten hat. Nun möchten wir in den kommenden Monaten mit den Menschen die Debatte über den sozialen Ausgleich der Krisenlasten führen.“

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