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Kreis verteilt Geld für Demokratieprojekte

Am Lessing-Gymnasium Döbeln gibt es einen Workshop zum Thema Deeskalation. Die Behörde kann noch Kleinprojekte unterstützen.

Auch der Förderverein des Lessing-Gymnasiums in Döbeln profitiert vom lokalen Aktionsplan.
Auch der Förderverein des Lessing-Gymnasiums in Döbeln profitiert vom lokalen Aktionsplan. © Dietmar Thomas

Mittelsachsen. Für sechs Projekte des Lokalen Aktionsplans zur Förderung von Toleranz und Demokratie gibt es nachträglich Geld. Darüber informierte das Landratsamt. Vom Begleitausschuss bewilligt worden sind 22.750 Euro. 

In Döbeln erhält der Förderverein des Lessing-Gymnasiums finanzielle Unterstützung. Finanziert wird damit, ähnlich wie in Rochlitz und Frankenberg, ein Workshop, in dem es um Deeskalation und Gewaltprävention geht. 

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Die Fachmesse "all about automation" findet am 23. und 24. September 2020 in Chemnitz statt - mit einem umfassenden Hygienekonzept.

„Das wurde vom Begleitausschuss sehr positiv gesehen und wir möchten weitere Fördervereine bestärken, solche Projekte durchzuführen“, erklärte Katrin Dietze, Koordinatorin für Extremismusprävention am Landratsamt. 

Die Kirchgemeinde Mittweida wird das Geld investieren, um einen Erinnerungsort für die Opfer von Krieg und Gewalt zu erschaffen. Der Förderverein einer Freiberger Kita wird die Zuwendung nutzen, um eine Wand zu gestalten. 

Noch stehen im Rahmen des Aktionsplans 2020 rund 15.000 Euro für Kleinprojekte zur Verfügung. Bis zu 800 Euro Zuschuss sind dafür möglich. Das Gesamtbudget von Kreis, Land und Bund beträgt 17.000 Euro. 

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