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Döbeln

Leisnig springt in der Bezirksklasse an die Spitze

In der Bezirksliga der Männer dagegen bleiben die „Reserven“ der HSG Neudorf/Döbeln und aus Waldheim sieglos. Der VfL rettet wenigstens einen Punkt.

Das Bollwerk der SG LVB III war für die Männer der HSG Neudorf/Döbeln am Sonntag zu stark. Die Punkte gingen daher nach Leipzig.
Das Bollwerk der SG LVB III war für die Männer der HSG Neudorf/Döbeln am Sonntag zu stark. Die Punkte gingen daher nach Leipzig. © Thomas Kube

Döbeln/Waldheim/Leisnig. Was die erste Männermannschaft der HSG Neudorf/Döbeln in der Handball-Verbandsliga am Sonntag schaffte, hätte die „Reserve“ sicherlich auch gern geschafft: einen Sieg zum Auftakt in der Bezirksliga Leipzig. Doch dazu reichten die Kräfte dann doch nicht. Gegen die dritte Mannschaft der SG LVB musste die HSG eine 19:22-Niederlage hinnehmen.

Die Gäste hatten den besseren Stand, gingen schnell mit 2:0 in Front. Doch nach einer Viertelstunde hatte die HSG den Gleichstand geschafft. Danach legte LVB III zwar immer wieder vor, doch die Hausherren ließen maximal einen Drei-Tore-Unterschied zu. Beim 17:17 neun Minuten vor Ultimo war der Punkt sogar zum Greifen nahe. Letztlich reichte es dazu aber nicht ganz.

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Waldheimer freuen sich über Punktgewinn

In derselben Liga freuten sich die Männer der zweiten Mannschaft des VfL Waldheim über ein 23:23 beim SV Lok Leipzig-Mitte. Mit lediglich neun Spielern angereist, schaffte der VfL ein Spiel auf Augenhöhe. Nach wechselvoller erster Halbzeit stand es 12:12, nachdem Waldheim sogar schon mit 11:9 vorn lag.

Nach der Pause das gleiche Bild. Bis zur 50. Minute konnte sich keiner der Kontrahenten absetzen, ehe Leipzig plötzlich mit 20:17 führte. Doch der VfL „erholte“ sich nochmals, glich in den letzten fünf Minuten ein 19:22 noch aus und verdiente sich so den einen Punkt.

Einen Auftakt nach Maß erwischte der SV Leisnig 90. Gegen Germania Zwenkau II hieß es am Ende 33:28, wobei schon zur Halbzeit ein beruhigender Zwischenstand (15:8) zu Buche stand.

Lange Spielpause beendet

Mit der Begegnung beendeten die Leisniger eine elfmonatige Spielpause. Vom Trainerteam wurde vor der Partie ein konzentrierter Spielstart und ein hohes Tempo gefordert, und der Mannschaft gelang es auch gut, diese Vorgaben umzusetzen. Dank einer aggressiven Deckung konnten etliche Ballverluste des Gegners provoziert werden, die auf der anderen Seite in schnelle Tore umgemünzt wurden. Nach etwa einer Viertelstunde fanden auch die Gäste besser ins Spiel. Dennoch ging es mit einer komfortablen Führung von 15:8 in die Halbzeitpause.

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In der Kabine mahnte der Coach an, genau da weiter zu machen, wo man zur Halbzeitpause aufgehört hatte. Wohl auch, weil man aus der Vergangenheit weiß, dass der SVL den Beginn des zweiten Abschnittes gerne verschläft. Doch schlechte Angewohnheiten legt man bekanntlich selten ab, und so verkehrte sich die zweite Halbzeit in das Gegenteil der ersten. Durch einfache Fehler und Unkonzentriertheiten luden die Leisniger ihre Gäste wieder ins Spiel ein. Diese nahmen dankend an und verkürzten auf zwei Tore.

Trotz der steigenden Nervosität berappelte sich die SVL-Truppe wieder und fuhr mit dem 33:28 am Ende den verdienten Erfolg ein. Beste Genesungswünsche gehen an dieser Stelle nach Zwenkau, da das Gästeteam leider einen verletzungsbedingten Ausfall kurz vor Ende der Partie zu beklagen hatte.

Mit diesem Sieg übernimmt der SVL sogar vorerst die Tabellenführung, doch die kommenden Aufgaben haben es in sich. Nächsten Sonntag steht das Auswärtsspiel bei Turbine Leipzig an, was einen deutlich härteren Gradmesser darstellen dürfte.

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