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30 Birken im Bärental wegen Schneebruch gefällt

Die Bäume waren zu sehr beschädigt. Auch die Straße nach Stockhausen ist wieder frei. Auch dort half die Säge.

Am Bärental in Döbeln waren etwa 30 Birken durch die Last so schwer beschädigt, dass der Bauhof der Stadt gleich final die Säge angesetzt hat. Weniger beschädigte Bäume wurden stehengelassen.
Am Bärental in Döbeln waren etwa 30 Birken durch die Last so schwer beschädigt, dass der Bauhof der Stadt gleich final die Säge angesetzt hat. Weniger beschädigte Bäume wurden stehengelassen. © Jens Hoyer

Der Winter der vergangenen Tage hatte auch seine bizarren Seiten. In der vergangenen Woche lag die Landschaft tagelang unter einer dichten Nebeldecke, die zusammen mit dem leichten Frost an den Bäumen die Eiskristalle immer weiter wachsen ließ. Die Belastung wurde für manche Bäume so groß, dass sie schließlich herunterzubrechen begannen. Die Straßenmeisterei sperrte deshalb die Kreisstraße nach Stockhausen. Nur zwei Kilometer entfernt machte die Stadt das Bärental dicht. In beiden Fällen waren es Birken, die die Belastung nicht mehr aushielten.

Seit Freitag sind die Straßen wieder frei. Nicht, ohne das vorher die Gefahrenquellen ausgeschaltet wurden. Die Stadt Döbeln ist dabei gründlich vorgegangen. An der Straße im Bärental wurden in dieser Woche rund 30 der etwa 20 Jahren alten Birken kurzerhand umgesägt. Die Bäume seien zu stark beschädigt gewesen. „Es war alles weggebrochen. Teilweise sogar der Stamm“, sagte Stadtgärtner René Kordos.

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Ziemlich gerupft sehen die Birken an der wegen Schneebruch gesperrten Kreisstraße nach Stockhausen aus. Mitarbeiter der Straßenmeisterei Döbeln haben beschädigte Äste zurückgeschnitten. Seit Freitagnachmittag ist die Straße wieder frei.
Ziemlich gerupft sehen die Birken an der wegen Schneebruch gesperrten Kreisstraße nach Stockhausen aus. Mitarbeiter der Straßenmeisterei Döbeln haben beschädigte Äste zurückgeschnitten. Seit Freitagnachmittag ist die Straße wieder frei. © Jens Hoyer

Weil die Birken an der Straße relativ ungeschützt standen, seien sie den Wetterunbilden besonders ausgesetzt gewesen. Es seien viele Bäume davon betroffen. Auch in Richtung Zschepplitz, wie Kordos sagte. „Da sind Obstbäume in der Mitte weggebrochen.“ Etliche Birken am Bärental waren nicht so schwer beschädigt. Diese hatte der Bauhof stehen lassen.

Am Freitagnachmittag wurde auch die Kreisstraße nach Stockhausen wieder freigegeben. Kurz zuvor waren Mitarbeiter der Straßenmeisterei Döbeln noch dabei, die gebrochenen Äste aus den Bäumen zu sägen. Wegen des Schneebruchs gesperrt bleibt in der Region weiterhin die Straße zwischen Arras und Holzhausen.

Stämme werden noch weggeräumt

Der städtische Bauhof hat die Bäume am Bärental noch liegenlassen. „Sie kommen weg, sobald der Schnee geschmolzen ist und wir mit der Technik rankommen“, sagte Stadtgärtner Kordos. „Derzeit gibt es für uns jede Menge Arbeit.“

In dieser Woche hatte der Bauhof begonnen, die Weihnachtsbäume zu schreddern, die die Döbelner auf den Sammelplätzen in der Stadt abgelegt hatten. Das sei problematisch. Der Saft der Nordmanntannen werde bei der Kälte fest und setze den Schredder außer Betrieb, erklärte Kordos. In den nächsten Wochen muss der Bauhof auch noch weitere Bäume fällen. Etwa auf dem Oberfriedhof, wo eine Menge großer Fichten durch Borkenkäferbefall abgestorben sind.

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