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300 Tonnen Streusalz für Mittelsachsen

So viel Streugut ist in der vergangenen Woche ausgebracht worden. In der Region Döbeln sind drei Meistereien im Einsatz.

Rund 4.000 Tonnen sind in den Lagern der drei Straßenmeistereien des Landkreises Mittelsachsen gebunkert worden.
Rund 4.000 Tonnen sind in den Lagern der drei Straßenmeistereien des Landkreises Mittelsachsen gebunkert worden. © dpa

Mittelsachsen. In der vergangenen Woche hat es auch den Altkreis Döbeln erwischt. Frostige Temperaturen und mitunter stellenweise glatte Straßen. Da musste auch der Winterdienst ausrücken. Drei Straßenmeistereien teilen sich dabei das Gebiet des Altkreises Döbeln. Zum Einsatz kamen Mitarbeiter und Fahrzeuge der Meistereien Döbeln, Hainichen und Rochlitz, wie Kreissprecher André Kaiser auf Nachfrage informierte.

Rund 300 Tonnen Streusalz haben die Mitarbeiter des Winterdienstes von Montag bis Freitag auf den mittelsächsischen Straßen verteilt, knapp 180 Tonnen waren es für Döbeln, Rochlitz und Hainichen. Rund 4.000 Tonnen sind in den Lagern dieser drei Meistereien gebunkert worden. Insgesamt hat der Kreis 8.000 Tonnen Streusalz in den Meistereien sowie den beiden Außenlagern in Naußlitz und Clausnitz eingelagert. „Bei Bedarf können bis zu 10.000 Tonnen nachgeordert werden“, heißt es in einer Mitteilung der Behörde.

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Verbrauch im vergangenen Winter: 4.000 Tonnen

In der vergangenen Saison seien in Mittelsachsen nur rund 4.000 Tonnen Streusalz insgesamt verbraucht worden, informierte Dirk Schlimper, zuständiger Leiter des Referats Straßenbetriebsdienst und Bauwerksverwaltung. Bei der Bestellung des Streugutes orientiere sich der Landkreis an den langjährigen Mittelwerten. Räumbedarf gab es in dieser Woche im Altkreis noch nicht, dafür aber im Bereich Brand-Erbisdorf.

Am Freitag rückten in den drei Meistereien, die den Altkreis abdecken, insgesamt 14 Fahrzeuge für Kontroll- und Streufahrten aus. Zum Einsatz kamen dabei eigene sowie fremde Fahrzeuge. Beteiligt waren 33 Mitarbeiter, sowohl von den Meistereien als auch von Fremdfirmen. Mittelsachsen verfügt für die Straßen im Kreis über insgesamt bis zu 32 eigene Fahrzeuge, 24 weitere von Fremdfirmen unterstützen den Landkreis bei der Erfüllung der Aufgabe.

Neuer Unimog für Hainichen

Erst in diesem Jahr hat Mittelsachsen wieder in neue Technik für die Straßenmeistereien investiert, die sich um die Bundes-, Staats- und Kreisstraßen in Mittelsachsen kümmern. Jede Meisterei hat dabei einen Bereich von rund 250 Kilometern Fahrbahn zu betreuen. So gab es beispielsweise einen neuen Unimog für die Meisterei in Hainichen. Darüber hinaus floss Geld in neue Mähgeräte, Anhänger sowie einen Radlader. Rund 800.000 Euro hat das gekostet. „Die Kosten teilen sich Bund, Land und der Kreis“, erklärte Schlimper.

Bereits im Oktober und November sind entlang der Straßen die Schneezäune an den Stellen, die besonders von Schneeverwehungen betroffen sind, aufgebaut worden. Im Bereich der drei Meistereien Döbeln, Hainichen und Rochlitz sind dabei nach Angaben von Kreissprecher André Kaiser 25 Kilometer Zaun errichtet worden.

Im gesamten Landkreis stehen in Summe 60 Kilometer der Schutzvorrichtung. An gefährlichen Steigungen sowie in Kurvenbereichen sind zudem Streukästen zu finden, die mit Splitt befüllt sind. Insgesamt gibt es 45 solcher Vorrichtungen im Landkreis Mittelsachsen.

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