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Döbeln

Ämterwechsel in Roßweins Schiedsstelle

Die Stadträte haben einen neuen stellvertretenden Friedensrichter gewählt. Der bisherige stellte seine Position zur Verfügung.

Maik Herbrig. (rechts) ist von den Stadträten zum Stellvertretenden Friedensrichter von Roßwein gewählt worden. Dieses Foto entstand nach einer Wahl im vorigen Dezember.
Maik Herbrig. (rechts) ist von den Stadträten zum Stellvertretenden Friedensrichter von Roßwein gewählt worden. Dieses Foto entstand nach einer Wahl im vorigen Dezember. © Stadtverwaltung Roßwein

Roßwein. In der Schiedsstelle der Stadt Roßwein hat es in den zurückliegenden Wochen und Monaten einige Bewegung gegeben. Der langjährige Vorsitzende Jörg Gobsch ist in seiner Funktion als Friedensrichterin ausgeschieden. Zur Nachfolgerin hatten die Stadträte im Dezember vergangenen Jahres Anja Weber (43) aus dem Ortsteil Haßlau gewählt. Nun stand die nächste Neuwahl an.

In der vergangenen Woche haben die Ratsmitglieder Maik Herbrig zum neuen stellvertretenden Friedensrichter gewählt. Er hatte sich 2020 bereits auf die ausgeschriebene Stelle des Friedensrichters beworben. Weil es dafür zwei Bewerber gab, wollte die Kommune das nutzen und keinen von beiden vor den Kopf stoßen.

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Bekannt war, dass der bisherige stellvertretende Friedensrichter Andreas Winkler nach fünfjähriger Amtszeit nicht mehr für dieses Amt kandidieren will. Deshalb wurde Maik Herbrig Ende 2020 schon zum Schriftführer in der Schiedsstelle bestimmt. Nun übernimmt er der Aufgabe des Stellvertreters, weil Winklers Amtszeit abgelaufen ist.

Dankeschön an den bisherigen Stellvertreter

Die mehrmonatige Besetzung der Schiedsstelle mit einer zusätzlichen Person ist nach Meinung von Hauptamtsleiterin Michaela Neubert von Vorteil gewesen. „So konnte es schon eine gute Übergabe geben“, sagte sie bei der Verabschiedung von Andreas Winkler. Die Amtsleiterin bedankte sich namens der Verwaltung bei Andreas Winkler für seinen Einsatz für ein „friedlicheres“ Roßwein. Vize-Bürgermeister Hubert Paßehr (CDU), der die Ratssitzung leitete, schloss sich dem an: „Danke für die Zeit und die Kraft, die Sie investiert haben.“

Maik Herbrig konnte den Ratstermin vergangene Woche nicht wahrnehmen. Er hatte sich den Stadträten aber schon vorigen Dezember vorgestellt: Herbrig stammt aus der Oberlausitz und ist 2013 der Liebe wegen nach Roßwein gezogen, wo er mit Partnerin und Sohn lebt. Ehrenamtlich arbeitet er bereits im Vorstand des Roßweiner Dampfmaschinenvereins und als beratendes Mitglied im Ausschuss für Technik, Umwelt, Kultur und Soziales mit.

Beruflich ist er seit 20 Jahren als Personalberater unter anderem in den Bereichen berufliche Rehabilitation und Integration am Arbeitsmarkt tätig. Dadurch habe er schon immer viel mit Menschen zu tun. Als Leiter eines Teams von 15 Mitarbeitern bringe er überdies Erfahrungen mit, bei unterschiedlichen Meinungen zu vermittelt, sagte Herbrig bei seiner Bewerbung um das Schiedsstellenamt

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