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Döbeln

Als letzter Akt: ein neues Dach

Mit dem Programm „Brücken in die Zukunft“ hat Döbeln fast 20 Bauvorgaben realisiert. Rund zwei Millionen Euro sind fast ausgegeben.

Die Stadt Döbeln will das Dachs des Bauhofsgebäudes in Lüttewitz neu decken lassen.
Die Stadt Döbeln will das Dachs des Bauhofsgebäudes in Lüttewitz neu decken lassen. © dpa-tmn

Döbeln. Das Gebäude des Bauhofes in Lüttewitz bekommt ein neues Dach. Das ist in die Jahre gekommen und marode. In den 1950er Jahren war das Gebäude als Stall gebaut worden. Heute beherbergt es die Werkstatt, Lager- und Sozialräume des Bauhofes. Der Hauptausschuss hat den Auftrag für die Dacherneuerung an die Döbelner Firma Weimert Bedachungen vergeben. Sie wird das Dach für knapp 129.000 Euro erneuern.

Später sei auch noch geplant, unterm Dach Möglichkeiten zum Einlagern von Archivgut der ehemaligen Gemeinde Mochau zu schaffen, sagte Oberbürgermeister Sven Liebhauser. „Das sind Unterlagen, die wir nicht gleich wegwerfen wollen.“

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Zwei Millionen fast ausgegeben

Das Dach des Bauhofs ist das letzte Vorhaben, dass die Stadt mit Fördermitteln aus dem Programm „Brücken in die Zukunft“ realisiert. Döbeln hatte rund zwei Millionen Euro von Bund und Land bekommen und damit fast 20 kleinere Bauvorhaben abgearbeitet. Begonnen wurde 2016 mit dem Einbau neuer Fenster in der Stadtbibliothek, denen auch noch die Sanierung der Treppen folgte. 

Auch mehrere Kitas kamen in den Genuss der Förderung. So war in der Kita Tausendfüßler die Außenanlage neu gestaltet worden.

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