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Döbeln

Arbeitslosigkeit in Mittelsachsen sinkt weiter

Die Zahlen erreichen fast das Vorkrisenniveau. Döbeln hat jedoch von allen Regionen die höchste Arbeitslosenquote.

In der Region Döbeln hat die Agentur für Arbeit im Juli rund 2.000 Arbeitslose registriert.
In der Region Döbeln hat die Agentur für Arbeit im Juli rund 2.000 Arbeitslose registriert. © Lars Hallbauer

Mittelsachsen. Im Juli waren im Landkreis Mittelsachsen knapp 7.600 Frauen und Männer arbeitslos. Im Vergleich zum Vorjahr sind das rund 1.200 Personen weniger. Die Arbeitslosenquote liegt aktuell bei 4,8 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 5,5 Prozent. Neu oder erneut arbeitslos meldeten sich im Juli 1.172 Personen. Das sind 31 weniger als im Monat davor.

Die Arbeitslosigkeit ist im Juli in allen Regionen zurückgegangen, am stärksten in Flöha mit einem Minus von 5,0 Prozent zum Vormonat. Danach folgen Hainichen mit Minus 3,8 Prozent, Döbeln mit Minus von 3,2 Prozent, Freiberg mit Minus 3,1 Prozent und Rochlitz mit Minus von 0,6 Prozent.

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Die geringste Arbeitslosenquote hat Flöha mit 4,0 Prozent, gefolgt von Rochlitz (4,3 Prozent), Hainichen (4,5 Prozent) und Freiberg (4,7 Prozent). Das Schlusslicht bildet Döbeln mit 6,3 Prozent. In der Region sind 2.054 Personen arbeitslos gemeldet, 308 weniger als im Juli 2020 und 68 weniger als im Vormonat.

Jobs im Handel und Gesundheitswesen

Seit Jahresbeginn wurden der Agentur für Arbeit Freiberg 2.955 neue Arbeitsstellen gemeldet. Im Juli zeigten die Firmen im Landkreis 453 offene Stellen an, das sind 77 weniger als im Vormonat, jedoch 139 Stellen mehr als vor einem Jahr.

Der Gesamtbestand an Arbeitsstellen liegt derzeit bei 1.870 Stellen. Die Nachfrage an Arbeitskräften habe leicht zugenommen, das sei eine positive Entwicklung auf dem mittelsächsischen Arbeitsmarkt.

Die Chancen auf einen neuen Job stünden besser als vor Monaten. Vor allem im verarbeitenden Gewerbe, Handel, Gesundheits- und Sozialwesen und im Bereich der Zeitarbeit bestehe eine hohe Nachfrage.

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