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Döbeln

Asphalt für die Döbelner Schillerstraße

Acht Monate nach dem Start der umfassenden Sanierung von Fahrbahn und Gehweg ist ein Ende in Sicht. Mit Verspätung.

Die Firma Straßenbau Andrä baut in der Schillerstraße die Tragschicht ein.
Die Firma Straßenbau Andrä baut in der Schillerstraße die Tragschicht ein. © Dietmar Thomas

Döbeln. Teergeruch hat es am frühen Mittwochmorgen angezeigt. Die Arbeiten im östlichen Abschnitt der Schillerstraße gehen in die letzte Runde.

Die Firma Andrä Straßen- und Wegebau aus Leisnig hat die Tragschicht eingebaut. Voraussichtlich am Freitag soll die Deckschicht folgen. „Danach sind noch Restarbeiten wie Markierungen notwendig“, erklärt Thomas Mettcher, Pressesprecher der Stadt Döbeln, auf Nachfrage von Sächsische.de. 

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Anschließend könne die Schillerstraße wieder für den Verkehr freigegeben werden. In den einmündenden Bereichen zur Gabelsberger Straße seien aber noch weitere Arbeiten notwendig.

Ursprünglich sollte der Straßenbau bereits bis Ende August abgeschlossen sein. Es sei aber zu Verzögerungen gekommen, weil einige Leitungen umverlegt werden mussten, da sie sich unmittelbar unter den künftigen Bordsteinen befanden.

Boden nicht tragfähig

„An einigen Stellen musste auch ein Bodenaustausch erfolgen. Der vorhandene Baugrund war nicht ausreichend tragfähig“, so Mettcher. An diesen Stellen wurde ein Mineralgemisch eingebracht.

Seit Februar lässt die Stadt Döbeln in Kooperation mit dem Abwasserzweckverband Döbeln-Jahnatal, der Döbeln-Oschatzer Wasserwirtschaft und den Stadtwerken den Straßenabschnitt von der neuen Brücke bis zur Straße des Friedens grundhaft ausbauen. Dabei wurden die Leitungen und ein Trafo-Haus erneuert. Allein für Wasser- und Abwasserleitungen fallen Kosten in Höhe von rund 500.000 Euro an.

Der Anteil der Stadt an dem Gemeinschaftsprojekt beträgt rund 330.000 Euro. Zum großen Teil finanziert die Kommune den Betrag mit Fördergeld. Rund 65.000 Euro werden aus Eigenmitteln investiert.

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