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Mit Tempo 200 durch die Baustelle

Ein Mercedes war nicht der Einzige, der auf der A 4 bei Hainichen wesentlich zu schnell unterwegs war. Den Fahrern drohen gleich mehrere Strafen.

Symbolbild: Bei Kontrollen auf der Autobahn wurden mehrere 100 Fahrzeuge registriert, die sich nicht an die vorgegebene Geschwindigkeit gehalten haben.
Symbolbild: Bei Kontrollen auf der Autobahn wurden mehrere 100 Fahrzeuge registriert, die sich nicht an die vorgegebene Geschwindigkeit gehalten haben. © Carsten Rehder/dpa

Mittelsachsen. Beamte der Chemnitzer Verkehrspolizei haben am Dienstag in der Zeit zwischen 15.15 und 19 Uhr auf der A 4 ungefähr zwei Kilometer vor der Anschlussstelle Hainichen in Fahrtrichtung Chemnitz mit dem Lichtschrankenmessgerät eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt.

In diesem Bereich ist die zulässige Höchstgeschwindigkeit aufgrund einer Baustelle auf 80 Kilometer pro Stunde reduziert. „Während der knapp vier Stunden passierten insgesamt 3.497 Fahrzeuge die Messstelle, von denen sich 682 nicht an die zulässige Höchstgeschwindigkeit hielten“, sagt Marcus Gerschler von der Pressestelle der Polizeidirektion Chemnitz.

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Tempoüberschreitung auf A4: Bußgeld, Punkte, Fahrverbot

363 mal lagen die Überschreitungen im Bußgeldbereich. „Schnellster“ war ein Mercedes, der die Messstelle mit 196 km/h passierte. „Für diese Geschwindigkeitsüberschreitung dürften ein Bußgeld von 600 Euro, zwei Punkte im Verkehrszentralregister sowie drei Monate Fahrverbot anfallen“, so Gerschler.

Zudem waren Beamte mit dem ProViDa-Fahrzeug A 4 in Richtung Dresden unterwegs, als gegen 17.25 Uhr auf Höhe des Parkplatzes „Rossauer Wald“ ein Audi in den Fokus der ProViDa-Kamera geriet.

Bei einer erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h fuhr der Audi 172 km/h. Für diese Geschwindigkeitsüberschreitung drohen dem Fahrzeugführer ebenfalls ein Bußgeld in Höhe von 600 Euro, zwei Punkte im Verkehrszentralregister sowie drei Monate Fahrverbot.

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