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Aufbau eines neuen Jugendtreffs in Leisnig läuft

Entstehen soll er in Räumen des ehemaligen Fitnesscenters im Schützenhaus. Eine Mitarbeiterin bereitet den Start dort vor.

In den ehemaligen Räumen des Fitnesscenters im Schützenhaus Leisnig baut der Verein Regenbogenbus im Moment einen Freizeittreff für Kinder ab zehn Jahren auf.
In den ehemaligen Räumen des Fitnesscenters im Schützenhaus Leisnig baut der Verein Regenbogenbus im Moment einen Freizeittreff für Kinder ab zehn Jahren auf. © Dietmar Thomas

Leisnig. Träger des Projektes ist der Chemnitzer Verein „Regenbogenbus“. Dessen Vorstand hatte beim Landkreis Mittelsachsen die Wiederaufnahme der offenen Kinder- und Jugendarbeit beantragt. Nachdem die Kreisräte der Freigabe von Zuschüssen Ende April zugestimmt hatten, ist der Verein jetzt dabei, das Angebot umzusetzen, wie Thomas Uhlig vom Vorstand auf Anfrage bestätigte.

Weil die Arbeit noch ganz am Anfang steht, könne Uhlig noch gar nicht so viele Details nennen. Der Mietvertrag mit dem Eigentümer des Schützenhauses sei im Moment gerade in Arbeit. Ein Eröffnungstermin stehe allerdings noch nicht fest.

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Begonnen hat zunächst die konzeptionelle Arbeit. Eine Mitarbeiterin für den Leisniger Treff konnte eingestellt werden, so Thomas Uhlig. Entstehen solle nun ein Plan, mit welchen Angeboten der Treff startet und wie Kinder und Jugendliche als potenzielle Nutzer zu erreichen sind.

Schon Ferienangebote möglich?

Denn: Viel Zeit, Werbung zu machen, ist nicht mehr. Schon in wenigen Wochen beginnen die Sommerferien, und dann dürfte es ein wenig beschwerlicher sein, an die potenziellen Nutzer heranzukommen. Allerdings: Ob der Treff auch schon in den Sommerferien offensteht, diese Frage kann Thomas Uhlig im Moment noch gar nicht beantworten.

Gedacht ist der neue Freizeittreff für Kinder und Jugendliche ab zehn oder elf Jahren, die keine Hortangebote mehr nutzen können. Ziele seien im weitesten Sinne, deren Interesse für neue Freizeitbeschäftigungen sportlicher oder kreativer, musikalischer oder auch andere Art zu wecken.

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Sie sollten Demokratie kennenlernen und erfahren, wie sie mitgestalten können. Auch eine Berufsorientierung sei denkbar, sagte Annett Voigtländer vom Landratsamt Mittelsachsen im Frühjahr vor Leisnigs Stadträten.

Die mussten entscheiden, ob sie diese Art der Jugendarbeit unterstützen. Am Ende gab es unabhängig vom Haushalt eine Entscheidung darüber, dass Leisnig in diesem und nächstem Jahr Geld aus dem kommunalen Etat für diesen Treffpunkt bereitstellt: insgesamt 40.000 Euro. So viel gibt auch noch einmal der Landkreis dazu.

Alternatives Jugendzentrum bleibt wie es ist

Das kommt nicht von ungefähr. Entsprechend der Gemeindegröße und der Zahl der in Leisnig lebenden Kinder und Jugendlichen steht der Stadt eine Stelle für sogenannte offene Jugendarbeit zu. Das dafür bereitstehende Geld konnte Leisnig aber eine Zeit lang nicht nutzen, weil sich nach der Schließung des Treffs im Haus der Oberschule kein neuer Träger gefunden hatte – bis jetzt.

Der Verein Regenbogenbus beziehungsweise dessen Arbeit ist in der Muldestadt bereits bekannt. Seit Jahren kümmert sich vor allem Janine Kromm, ebenfalls Vorstandsmitglied in dem Chemnitzer Verein, um die mobile Jugendarbeit im Alternativen Jugendzentrum (AJZ) in Leisnig. Dieses Angebot soll unabhängig vom benachbarten neuen Treff bestehen bleiben, zumal die Zielgruppen auch jeweils andere sind und damit die Angebote.

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