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Döbeln

Autoland feiert in Döbeln

Die Döbelner Firma ist seit 30 Jahren am Markt. Die Herausforderung ist, immer am Ball zu bleiben.

Autoland hat das 30-jährige Bestehen gefeiert. Den Gästen wurde einiges geboten. So düste Kai Rüger mit seiner Tochter Larissa am Simulator über eine virtuelle Rennstrecke.
Autoland hat das 30-jährige Bestehen gefeiert. Den Gästen wurde einiges geboten. So düste Kai Rüger mit seiner Tochter Larissa am Simulator über eine virtuelle Rennstrecke. © Lars Halbauer

Döbeln. Autoland in Masten ist 30 Jahre alt geworden. Eine Gelegenheit, die Jan Varga und seine Mannschaft nutzten, um mit vielen Gästen zu feiern. Varga hatte die Firma vor zwei Jahren von Heiko Luckweil, dem Gründer, übernommen. „Ich war mit ihm ins Gespräch gekommen. Ich habe 18 Jahre lang bei BMW in Chemnitz gearbeitet“, sagte Varga.

Er habe schon sein ganzes Leben mit Autos zu tun. Unter den Show-Cars auf dem Gelände an der Harthaer Straße steht neben einem alten IFA F 8 auch ein blauer BMW. Vargas BMW, den er selbst aufgebaut hat. „Der ist 36 Jahre alt. Ich wollte damit zeigen, was technisch möglich ist“, sagte Varga. 

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Überrollkäfig, unter der Haube ein Turbo-Sechszylinder mit 3,8 Litern Hubraum und 630 Pferdestärken. Mit dem Auto ist Varga auch gern privat auf den Rennstrecken des Landes unterwegs. „Das läuft mehr als 300 Stundenkilometer. Das ist dann aber abenteuerlich“, sagt er.

Automobile Zukunft: "Wir müssen auf Augenhöhe bleiben"

In der Reihe der ausgestellten Fahrzeuge steht aber auch ein Fahrzeug der automobilen Zukunft. Ein Tesla Modell X mit Elektroantrieb. Varga hatte es vor einiger Zeit an die Firma EST verkauft. „Wir wollen zeigen, dass wir so etwas auch können“, sagte er. Die Reparatur von E-Fahrzeugen erfordere speziell ausgebildetes Personal. „Wer die Qualifikation nicht hat, darf da nicht ran“, sagte er.

Autoland ist jetzt auch Bosch-Car-Service. „Wir stellen uns damit professioneller auf. Wir können jetzt das, was sonst nur den Herstellerwerkstätten vorbehalten ist. Die Mitarbeiter sind geschult, wir haben die nötige Technik und kommen an die Ersatzteile“, sagte Varga. Bosch sei der Erstausrüster vieler Automarken. 

„Wir müssen mit anderen auf Augenhöhe bleiben“, so Varga.  Dazu gehöre, mit der technischen Ausstattung in der Werkstatt mitzuhalten. „Wir haben uns auch ein neues Klimaservicegerät und ein Achsvermessungsgerät angeschafft.“

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