merken
PLUS Döbeln

B169 bei Ostrau: Laster kracht auf VW

Bei dem schweren Unfall werden zwei Personen schwer verletzt. Die Bundesstraße war mehr als eine Stunde voll gesperrt.

Durch den vermutlich starken Aufprall wurde das Heck des VW stark zusammendrückt.
Durch den vermutlich starken Aufprall wurde das Heck des VW stark zusammendrückt. © Erik-Holm Langhof

Ostrau. Möglicherweise fast ungebremst ist ein Laster der Marke MAN am Mittwochmittag auf der B169 auf einen VW aufgefahren.

Der 77-jährige Fahrer des Autos war nach ersten Angaben der Polizei gegen 12 Uhr in Richtung Stauchitz unterwegs, als er am Abzweig Hohenwussen abgebremst hatte, weil ein davor fahrendes Fahrzeug nach links abbiegen wollte.

Klinik Bavaria Kreischa
Perspektiven Schaffen - Teamgeist (Er-) leben
Perspektiven Schaffen - Teamgeist (Er-) leben

Wir sind die KLINIK BAVARIA Kreischa - eine der führenden medizinischen Rehabilitationseinrichtungen in Ostdeutschland.

Unfalldienst nimmt Ermittlungen an B169 bei Ostrau auf

Der dahinterfahrende 31-jährige Lasterfahrer übersah dies und kracht mit hoher Geschwindigkeit in den VW. Das Heck des Autos wurde komplett zusammengeschoben und das Fahrzeug rund 150 Meter weiter geschleudert.

Die beiden Insassen des Volkswagens wurden bei dem Unfall schwer verletzt und mussten vor Ort durch Mitarbeiter des Rettungsdienstes sowie einem herbeigeeilten Notarzt versorgt werden. Der LKW-Fahrer blieb unverletzt.

Der Laster ist auf den VW gekracht.
Der Laster ist auf den VW gekracht. © Erik-Holm Langhof
Kaum erkennbar: Der VW wurde vermutlich etwa hundert Meter von der Unfallstelle weggeschleudert.
Kaum erkennbar: Der VW wurde vermutlich etwa hundert Meter von der Unfallstelle weggeschleudert. © Erik-Holm Langhof
Der Rettungsdienst brachte zwei verletzte Personen ins Krankenhaus.
Der Rettungsdienst brachte zwei verletzte Personen ins Krankenhaus. © Erik-Holm Langhof
Der Verkehr staut sich auf der B169 in beide Fahrtrichtungen.
Der Verkehr staut sich auf der B169 in beide Fahrtrichtungen. © Erik-Holm Langhof

Das Auto musste durch einen Pannenhelfer abgeschleppt werden. Am LKW entstand Sachschaden; er war noch fahrbereit. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 25.000 Euro.

Um den genauen Unfallhergang zu bestimmen, wurde der Verkehrsunfalldienst der Polizeidirektion Chemnitz hinzugezogen. Sie nahmen die Ermittlungen zur Kollision auf.

Die B169 war für die Unfallaufnahme und die Versorgung der Verletzten zunächst in beide Richtungen voll gesperrt. Der Stau reichte bis nach Ostrau hinein. Im späteren Verlauf öffnete die Polizei eine Spur, um den Verkehr einseitig an der Unfallstelle vorbeizuleiten.

Nicht der erste Unfall am Abzweig Hohenwussen

Der Abschnitt der Bundesstraße 169 zwischen Clantzschwitz und Abzweig Hohenwussen zählt zu den sieben gefährlichsten Stellen in Mittelsachsen, an denen sich in den vergangenen fünf Jahren besonders häufig schwere Unfälle ereignet haben.

Zu diesem Ergebnis ist die Unfallkommission des Landkreises bereits auf ihrer Jahressitzung 2019 gekommen. Erst knapp vor einem Jahr krachte es an gleicher Stelle mit zwei Autos und einem Kleintransporter. Eine Person wurde dabei verletzt.

Im Mai 2020 wurde an der B169 die Geschwindigkeit auf 60 Stundenkilometer reduziert. Auch entsprechende Markierungen und Beschilderungen wurden in diesem Bereich angebracht, so der Landkreis.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 18. Februar um 13 Uhr mit Informationen der Polizei aktualisiert.

Mehr lokale Nachrichten aus Döbeln und Mittelsachsen lesen Sie hier.

Mehr zum Thema Döbeln