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Schüsse an Bahnstrecke: Zug bei Waldheim gestoppt

Die Bundespolizei musste am Donnerstag den Zugverkehr zwischen Waldheim und Chemnitz stoppen. Fahrgäste steckten am Bahnhof fest.

Bundespolizisten mussten am Donnerstagnachmittag den Zugverkehr zwischen Waldheim und Mittweida stoppen. Hintergrund waren Schüsse an der Bahnstrecke.
Bundespolizisten mussten am Donnerstagnachmittag den Zugverkehr zwischen Waldheim und Mittweida stoppen. Hintergrund waren Schüsse an der Bahnstrecke. © Symbolfoto: Carsten Rehder/dpa

Waldheim/Mittweida. Auf der Zugstrecke zwischen Döbeln und Chemnitz kam es am Donnerstagnachmittag zu Behinderungen. Die Bundespolizei stoppte den Zugverkehr auf dem Teilstück zwischen Waldheim und Mittweida, weil eine Meldung über Schüsse an der Bahnstrecke einging.

Wie der Polizeiführer der Bundespolizeiinspektion Leipzig auf Anfrage von Sächsische.de mitteilt, sei die Strecke gegen 16 Uhr gesperrt worden. "Mehrere Beamte der Bundes- und Landespolizei waren vor Ort, um sich ein Bild der Lage zu machen. Es stellte sich heraus, dass auf einem Feld neben der Bahnstrecke ein Maisfeld geerntet wurde", so der Sprecher.

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Fahrgästen bleiben am Bahnhof stecken

Dabei hätten Jäger auf Wildschweine gezielt, die aus dem Feld kamen. "In diesem Zusammenhang bestand die Gefahr, dass Schüsse auch einen Zug treffen könnten. Deshalb haben wir vorsorglich Sicherheitsmaßnahmen ergriffen", erklärt der Polizeiführer. Beamte der Landespolizei hätten ihm zufolge im Anschluss mit den Jägern Kontakt aufgenommen und sie über die Gefahr an der Bahnstrecke belehrt.

Gegen 16.45 Uhr konnte der Zugverkehr auf der Bahnstrecke zwischen Waldheim und Chemnitz, die von der Mitteldeutschen Regiobahn betrieben wird, wiederaufgenommen werden.

Wie eine Reporterin von Sächsische.de mitteilt, musste ein geplanter Zug in Richtung Chemnitz zunächst für die Dauer der Sperrung im Bahnhof Waldheim stehenbleiben und durfte nicht weiterfahren. Über die Ansage wurden Fahrgäste über einen Polizeieinsatz informiert.

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