Partner im RedaktionsNetzwerk Deutschland
Döbeln
Merken

Bodenproben trotz Corona-Krise

Die Arbeitsgruppe für Umwelttoxikologie ist in der Pandemie weiter tätig. Wer ihre Angebote nutzen möchte, muss mehr als sonst beachten.

 2 Min.
Teilen
Folgen
NEU!
In zwei Orten der Region Döbeln können Interessierte den ph-Wert und die Nitratkonzentration ihres Wassers überprüfen lassen.
In zwei Orten der Region Döbeln können Interessierte den ph-Wert und die Nitratkonzentration ihres Wassers überprüfen lassen. © dpa-Zentralbild

Heike Heisig, Gundula Suchantke

Leisnig/Gallschütz. Wer die Wintermonate nutzen möchte, um zu planen, wie er seinen Garten umgestaltet, den Boden an dieser oder jener Stelle durch Düngung verbessert oder über seine Wasseraufbereitung nachdenkt, kann sich zu diesen Themen von Mitglieder der Arbeitsgruppe Umwelttoxikologie (AfU) aus Mittweida beraten lassen. Bei der handelt es sich um einen eingetragenen Naturschutzverein, der auch jetzt in Zeiten der Corona-Pandemie weiterhin tätig ist.

Am 10. Dezember bieten die Mitglieder in Gallschütz und Leisnig Beratungen an. Möglich ist zudem, Wasser und Boden beproben zu lassen. Für die Bodenanalyse werden etwa 500 Gramm Mischprobe – an mehreren Stellen im Garten entnommen – benötigt.

Wer den ph-Wert und die Nitratkonzentration seines Wassers überprüfen lassen möchte, benötigt dafür einen Liter frisch in einer Kunststoff-Mineralwasserflasche abgefülltes Wasser. Wer vermutet, dass sein Wasser Schwermetalle enthält, der kann auch Einzelparameter kontrollieren lassen. Für die Analysen verlangt der Verein eine Kostenpauschale.

Nur mit Alltagsmaske zum Test

Sowohl in Gallschütz als auch in Leisnig handelt es sich um öffentliche Räume, in denen die geltenden Corona-Schutzvorkehrungen zu beachten sind. Wer sich also beraten oder Boden und Wasser zur Analyse abgeben will, muss eine Alltagsmaske tragen.

Die jeweiligen Nutzer, in diesem Fall der Naturschutzverein, seien selbst dafür verantwortlich, dass die aktuellen Bestimmungen eingehalten werden, sagt Leisnigs Hauptamtsleiterin Silvia Diesmann. Die Kommune ist der Vermieter der Räume. Diese können gegenwärtig nicht als Begegnungsstätte für Senioren genutzt werden.

Beratungen der Arbeitsgruppe für Umwelttoxikologie am 10. Dezember: 10.10 bis 11.30 Uhr in Gallschütz Nr. 13 (Versammlungsraum) und 12.30 bis 13.30 Uhr in Leisnig, Begegnungsstätte, Rosa-Luxemburg-Straße 6.

Mehr lokale Nachrichten aus Döbeln und Mittelsachsen lesen Sie hier.