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Döbeln

Bremstest für Fußgänger

Bei der ADAC-Aktion „Achtung Auto“ geht es um Sicherheit im Straßenverkehr. Dazu gehört auch ein Test auf dem Fahrrad.

Paul aus der Klasse 6 b hatte wie seine Mitschüler ein Fahrrad dabei, mit dem Geschicklichkeitsübungen absolviert wurden.
Paul aus der Klasse 6 b hatte wie seine Mitschüler ein Fahrrad dabei, mit dem Geschicklichkeitsübungen absolviert wurden. © Lars Halbauer

Hartha. Etwas verwundert schauten die Sechstklässler des Martin-Luther-Gymnasiums Hartha schon. Bei der ADAC-Aktion „Achtung Auto“ schickte sie Verkehrserzieher Andy Weiß auf eine kurze Laufstrecke und bat sie, an einer Linie zu bremsen.

Doch diese Aufforderung hatte ihren Grund. „Auch Fußgänger haben einen Bremsweg“, sagte Weiß. Wie bei Fahrrad, Moped oder Auto hänge der von verschiedenen Faktoren ab – Straßenverhältnisse, Profil, in diesem Fall das der Schuhsohlen, Geschwindigkeit und Bremskraft.

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Geschicklichkeitstest mit dem Fahrrad

Andy Weiß demonstrierte, dass auch Fußgänger aufmerksam sein müssen. Noemi wurde mit Kopfhörern auf den Weg geschickt. Der Verkehrserzieher fuhr mit dem Auto hinter ihr her. Die Schülerin war sichtlich verwundert, dass sie so sehr von der Musik abgelenkt war, dass sie das Auto gar nicht mitbekommen hatte. „Das hat mich ganz schön erschreckt“, sagte sie.

Später mussten die Kinder ihre Geschicklichkeit mit dem Fahrrad beweisen. Sie umfuhren verschiedene Hindernisse und lenkten das Rad dabei teilweise mit nur einer Hand. Das sei beim Abbiegen wichtig, so Andy Weiß.

Gabriela Pawlowski, stellvertretende Schulleiterin und für Organisation dieser Aktion verantwortlich, stellte fest, dass wieder mehr Fahrrad gefahren wird. „Viele Kinder kommen aus den umliegenden Orten und nehmen lieber das Rad, als auf den Schulbus zu warten“, sagte sie. Deshalb sei es wichtig, dass die Schüler durch solche Aktionen auf die Gefahren im Straßenverkehr hingewiesen werden und ihre Geschicklichkeit testen, so Pawlowski.

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