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Harthas Schulen mit neuer Technik

Der Stadt stehen 242.000 Euro aus dem sächsischen Digitalpakt für drei Schulen zur Verfügung. Doch nicht alle Wünsche können erfüllt werden.

Die Pestalozzi-Oberschule verfügt schon über einige interaktive Tafeln. Die ehemalige Schulleiterin Kerstin Wilde zeigt die neue Tafel im Physikkabinett.
Die Pestalozzi-Oberschule verfügt schon über einige interaktive Tafeln. Die ehemalige Schulleiterin Kerstin Wilde zeigt die neue Tafel im Physikkabinett. © Lars Halbauer

Hartha. Die Corona-Krise zeigt, wie dringend Schulen technisch aufgerüstet werden müssen. Deshalb haben der Bund und die Länder einen Digitalpakt geschlossen. Ziel ist es, die Schulen mit digitaler Technik zu versorgen.

Der Stadt Hartha stehen aus diesem Pakt 241.000 Euro für die Oberschule und die beiden Grundschulen in Gersdorf und Hartha zur Verfügung. „Das Geld reicht nicht, um alle Vorhaben umzusetzen. Deshalb wird erst einmal in drei Schritten geplant. Wir werden sehen, wie weit wir mit dem Geld aus dem Digitalpakt kommen und wie sich unser Haushalt entwickelt“, sagte Kämmerin Barbara Müller.

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Dokumentenkameras als Ersatz für Polyluxe

Positiv sei, dass die Voraussetzungen für den Einsatz der digitalen Technik in der Pestalozzischule bereits bei der Sanierung des Schulgebäudes in den letzten Jahren geschaffen wurden. Deshalb ist der erste Schritt, dass der Server der Oberschule ersetzt wird und die WLAN-Spots für die Klassenzimmer angeschafft und eingebaut werden. Im zweiten Schritt sollen 17 interaktive Tafeln gekauft werden. 

Zu ihnen gehört jeweils ein Laptop. Die können dann von den Lehrern genutzt werden. „Für zusätzliche Lehrercomputer haben wir zunächst kein Geld“, so Müller. Dafür können sich die Oberschüler über die Ausstattung eines neuen Computerkabinetts freuen. 

„Für die beiden Grundschulen wurden erst kürzlich Computer angeschafft“, sagte die Kämmerin. Der dritte Schritt ist dann in der Gersdorfer Grundschule geplant. Damit dort moderne Technik einziehen kann, ist zunächst ein Internetanschluss notwendig. Dann müssen die Kabel in den Zimmern verlegt werden.

Geplant ist künftig auch die Anschaffung von zwei Dokumentenkameras. Dabei handelt es sich um eine Videokamera zur Aufnahme eines von einer Lichtquelle beleuchteten Dokumentes oder Gegenstandes. Das Gerät ist eine Weiterentwicklung des Overheadprojektors oder einfach des Polyluxes.

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