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Corona: Weitere Fälle in Kita, Schule und Hort

Die Kinder sollen am Mittwoch und Donnerstag getestet werden. Am Dienstag registrierte das Gesundheitsamt 28 positive Befunde. Die meisten in Freiberg.

In Mittelsachsen sind weitere 28 Personen positiv getestet worden.
In Mittelsachsen sind weitere 28 Personen positiv getestet worden. © dpa-Zentralbild

Mittelsachsen. Die Zahl der mit dem Covid-19-Virus Infizierten ist im Landkreis Mittelsachsen auf 618 gestiegen.

Tests in den vergangenen 24 Stunden brachten bei 28 Personen ein positives Ergebnis. Mit 21 Betroffenen stammen die meisten aus dem Freiberger Raum. Dort hat sich die Gesamtzahl inzwischen auf 287 erhöht. In der Region Mittweida gibt es sechs neue Fälle und damit insgesamt 214. Eine Person hat sich im Altkreis Döbeln angesteckt, wo nun 117 Infizierte zu Buche stehen.

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Inzidenzwert liegt bei 33,9

Weitere Fälle seien in der Grundschule Mohsdorf und der Kindertagesstätte Pfiffikus sowie dem Hort in Geringswalde bekannt geworden. Tests sind für Mittwoch und Donnerstag geplant. Die Untersuchungsergebnisse der vergangenen größeren Tests würden im Gesundheitsamt derzeit noch gesichtet.

Im Landkreis Mittelsachsen liegt der Inzidenzwert nach dem Robert-Koch-Institut derzeit bei 33,9. „Wir haben eine sehr dynamische Entwicklung“, heißt es aus dem Gesundheitsamt. Das komme auf die Kontaktpersonen zu, um das weitere Verfahren abzustimmen.

Kontaktpersonen in zwei Kategorien

Das Landratsamt Mittelsachsen weist in diesem Zusammenhang noch einmal auf die Regelungen hin: Die Kontaktpersonen werden in zwei Kategorien unterteilt. Die Einordnung, wer zu welcher Kategorie gehört, nimmt das Gesundheitsamt vor. Dabei spielt die Intensität des Kontaktes die entscheidende Rolle.

Geklärt wird unter anderem, wie der Abstand zur infizierten Person war und, ob sich beide länger in einem engen Raum aufgehalten haben. „Sie müssen sich in Quarantäne begeben, auch wenn ein Test negativ ausfällt“, so Pressesprecher André Kaiser.

 Derzeit befinden sich im Landkreis 668 Menschen in Quarantäne. In der Kategorie 2 wird der Betroffene aufgefordert, sofort nach den ersten Symptomen einen Arzt aufzusuchen.

Das Landratsamt kündigt erneut die Veröffentlichung einer Allgemeinverfügung an, ohne einen genauen Zeitpunkt zu nennen.

Dieser Text wurde am 20. Oktober um 17.42 Uhr aktualisiert.

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