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Das Lego-Fieber greift wieder um sich

Sehenswürdigkeiten aus aller Welt sind ab dem Wochenende in Waldheim zu sehen. Die bestehen aus tausenden Steinen.

Max (rechts) und Marcel Ressel von der Waldheimer Steinchenbande bereiten derzeit eine Ausstellung in der Stiftungsgalerie an der Schlossstraße vor.
Max (rechts) und Marcel Ressel von der Waldheimer Steinchenbande bereiten derzeit eine Ausstellung in der Stiftungsgalerie an der Schlossstraße vor. © Dietmar Thomas

Waldheim. Ob die Mitglieder der Waldheimer Steinchenbande den Sternenzerstörer von Star Wars vor der Ausstellungseröffnung am Wochenende noch retten können, ist ungewiss. Das Modell aus 12.000 Teilen ist beim Aufbau heruntergefallen. „Wir geben alles, damit wir es bis zum Sonnabend noch hinbekommen“, sagt Marcel Ressel von der Steinchenbande.

Aber auch ohne den Sternenzerstörer gibt es in der Ausstellung, die die „Lego-Bauer“ derzeit in der Galerie der François Maher Presley-Stiftung für Kunst und Kultur an der Schlossstraße vorbereiten, jede Menge zu sehen.

Teppich Schmidt
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Erfahrung, Wissen und ein super Team. Bis zum heutigen Erfolg war es eine lange, lehrreiche Reise, die sich nun in verschiedenen Abteilungen widerspiegelt und seinen Kunden Einrichtungs- und Wohnträume verwirklicht.

Denn er ist nur ein Bruchteil dessen, was die Waldheimer Lego-Bauer alles zur Schau stellen. Insgesamt rund eine halbe Million Steinchen sind in den Ausstellungsstücken verbaut worden.

Rund eine halbe Million Steine verbaut

„Es wird eine andere Schau als die im vergangenen Jahr im Waldheimer Stadt- und Museumshaus“, sagt Ressel. Das liegt unter anderem daran, dass die Macher diesmal nicht nur Lego-Steine, sondern auch Klemmbausteine anderer Hersteller benutzt haben. In sogenannten Diamond Blocks sind beispielsweise ganz kleine Mini-Steine verbaut worden.

Max Ressel baut an einem Modell der Dresdner Frauenkirche.
Max Ressel baut an einem Modell der Dresdner Frauenkirche. © Dietmar Thomas

„Wir haben dieses Mal viele große Modelle“, sagt Marcel Ressel. Eines der größten aus einem Lego-Set kreierten Ausstellungsstücke besteht aus rund 10.000 Teilen. In einem sogenannten Moc – das sind Eigenkreationen – hat ein Waldheimer Steinchenbauer ein Diorama aus mehr aus 40.000 Teilen hergestellt. „Es zeigt eine nachgestellte Sehenswürdigkeit in China. Mehr verrate ich noch nicht“, sagt Marcel Ressel. Für den Nachbau einer italienischen Kathedrale hat der Bastler zweieinhalb Jahre gebraucht. „Schon alleine die Planung einer solchen Eigenkreation nimmt viel Zeit in Anspruch“, erklärt Marcel Ressel.

Besucher können selbst kreativ werden

In der Ausstellung gibt es nicht nur Bauten aus aller Welt zu sehen, sondern auch Autos und Tiere aus den bunten Steinchen. „Und die Besucher können auch selber bauen. Das geht allerdings nur in einem Extra-Bereich“, erklärt Marcel Ressel. Auch im Hof können die Besucher kreativ werden.

„Ein Teil des Außengeländes ist überdacht, sodass dies auch bei schlechtem Wetter möglich ist“, erklärt Marcel Ressel. Die Ausstellungsstücke selbst dürfen dagegen nicht berührt werden. Zu groß wäre die Gefahr, dass etwas kaputt geht.

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Fürs Eröffnungswochenende bereitet die Steinchenbande ein kulinarisches Angebot mit Speisen und Getränken vor. Geöffnet hat die Ausstellung ab Sonnabend, 2. bis zum 31. Oktober, jeweils an den Wochenenden von 10 bis 17 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 15 bis 18 Uhr. Gruppenführungen sind auf Anmeldung unter [email protected] montags, mittwochs und freitags möglich. Der Eintritt kostet 2 Euro.

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