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Döbeln

Waldheim: Daumen hoch für schönes Stadtbild

Die Weichen sind gestellt. Eine Ruine am Rande des Zentrums kann verschwinden. Die Stadträte stimmen dem Hauskauf zu.

© Dietmar Thomas

Das marode leerstehende Wohn- und Geschäftshaus am „Eingang“ zum Waldheimer Obermarkt gehört jetzt der Stadt – zumindest fast. Der Kauf an sich muss noch abgewickelt werden, aber die Stadträte haben in der Sitzung des Verwaltungsausschusses jetzt den Kaufabsichten der Kommune einstimmig „grünes Licht“ gegeben.

Wie berichtet, will Waldheim für das Haus 1.250 Euro bezahlen. Darüber gibt es bereits eine Einigung mit dem Besitzer und der grundschuldbeteiligten Bank. Das Objekt ist marode, es verfällt zusehends.

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Sieben Wohnwelten – ein Geschäft
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Erfahrung, Wissen und ein super Team. Bis zum heutigen Erfolg war es eine lange, lehrreiche Reise, die sich nun in verschiedenen Abteilungen widerspiegelt und seinen Kunden Einrichtungs- und Wohnträume verwirklicht.

Eine Modernisierung lohnt nicht mehr. Das hatte bereits ein sogenanntes Verkehrswertgutachten ergeben, das die Kommune bei den Planungen des Haushaltes 2020/21 hatte erstellen lassen.

Seit einigen Wochen ist der Fußweg vor dem Haus abgesperrt, damit Fußgänger vor herabfallenden Steinen geschützt sind.

Marode Immobilie wollte niemand haben

Der Eigentümer hatte in den zurückliegenden Jahren immer wieder versucht, das Gebäude zu verkaufen. Die Bemühungen blieben aber erfolglos. „Letztlich wird nur noch der Rückbau bleiben“, so Bürgermeister Steffen Ernst (FDP).

„Das Haus ist kein Aushängeschild mehr und außerdem das letzte unsanierte Gebäude auf dem Obermarkt“, sagte Ernst. Bis zum Bau der kleinen Umgehung Kriebsteiner Straße war es in eine geschlossene Bebauung integriert.

Jetzt hat es als Reihenendhaus eine markante Lage. Was nach dem Abriss mit der frei werdenden Fläche passiert, steht noch nicht fest.

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