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Der neue "Sup" zieht in Leisnig ein

Umzugskartons schleppen – das war jetzt das Fitnessprogramm von Sven Petry. Nun ist Ausdauer beim Kennenlernen „seines“ Kirchenbezirkes gefragt.

Unzählige Umzugskartons haben Sven Petry und seine Frau jetzt ein- und ausgepackt. Der 44-Jährige ist seit Dienstag als Superintendent des Kirchenbezirkes Leisnig-Oschatz im Amt und wohnt nun auch in Leisnig.
Unzählige Umzugskartons haben Sven Petry und seine Frau jetzt ein- und ausgepackt. Der 44-Jährige ist seit Dienstag als Superintendent des Kirchenbezirkes Leisnig-Oschatz im Amt und wohnt nun auch in Leisnig. © Dietmar Thomas

Leisnig. Lange war es ruhig. Jetzt ist in die Superintendentur in Leisnig  wieder Leben eingekehrt. Der neue Superintendent, der promovierte Theologe Sven Petry (44), ist in dem Haus am Kirchplatz eingezogen – und mit ihm seine Frau und sechs der sieben Kinder.

Das älteste, mittlerweile 18 Jahre, hat in Chemnitz gerade mit der Ausbildung begonnen und ist gleich dorthin gezogen. Das jüngste, gerade einmal zwei Jahre alt, gewöhnt sich gerade in einer Kita ein. 

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Petrys Frau, eine Kanadierin, hat ebenfalls Theologie studiert, arbeitet als Übersetzerin, Journalistin und ist Buchautorin. Vorher war Sven Petry mit der früheren AfD-Parteivorsitzenden Frauke Petry verheiratet. Für die Patchworkfamilie hat die Kirchgemeinde die Suptur umbauen lassen. Damit alle Platz haben, wird noch das Büro des Chefs des Kirchenbezirkes ausgelagert, und zwar an die Kirchstraße in Leisnig.

Zuerst einmal die Orte und Menschen kennen lernen

Im Stadtgebiet wird der neue Superintendent den Leisnigern vielleicht beim Spazieren gehen mit den beiden Familienhunden auffallen. Sportlich ist er gern laufend unterwegs, bald sicher auch auf Wegen in und um Leisnig. 

Ansonsten wird Petry die nächste Zeit oft im Auto sitzen. Für das erste Jahr hat er sich vorgenommen, die Gemeinden und Menschen in „seinem“ Kirchenbezirk kennenzulernen. Der reicht von Schmannewitz bis Hainichen, zählt rund 30.000 Gemeindeglieder. Aber: „Jeder Ort ist von Leisnig aus in unter einer Stunde zu erreichen“, sagt Petry. 

Bisher hat er im Nachbar-Kirchenbezirk gepredigt

Auf seiner Vorstellungsrunde wird er gewiss auch in die eine oder andere bekannte Ecke kommen. Denn als Pfarrer im Kirchspiel Geithainer Land war er bislang im benachbarten Kirchenbezirk Leipziger Land tätig, „sogar unmittelbar an der Grenze zum Kirchenbezirk Leisnig-Oschatz“, erzählt er.

Petry ist in Lemgo (NRW) geboren, im Ruhrgebiet aufgewachsen, hat in Bielefeld studiert. Sein Vorbereitungsdienst und die Liebe haben ihn nach Sachsen geführt. Er löst Arnold Liebers ab, der Ende 2019 in den Ruhestand gegangen ist.

Termin: Festgottesdienst zur Amtseinführung des neuen Superintendenten Dr. Sven Petry am Sonntag, 27. September, 14 Uhr, St. Matthäi Leisnig

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