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Döbeln: Ablesen der Wasserzähler per QR-Code

Der Wasserverband Döbeln-Oschatz vereinfacht das Übermitteln der Zählerstände. Dafür gibt es drei Varianten.

Die Kunden des Wasserverbandes Döbeln-Oschatz müssen für das Ablesen des Zählers nicht mehr Zuhause bleiben. Dafür gibt es jetzt drei andere Varianten.
Die Kunden des Wasserverbandes Döbeln-Oschatz müssen für das Ablesen des Zählers nicht mehr Zuhause bleiben. Dafür gibt es jetzt drei andere Varianten. © Symbolfoto: Jens Hoyer

Region Döbeln. Der Wasserverband Döbeln-Oschatz stellt sein System der Zählerablesung um. Ab sofort können die Zählerstände vom Kunden selbst erfasst und an den Verband übermittelt werden.

„Das bringt einige Vorteile und verschafft dem Kunden vor allem mehr Flexibilität“, sagt René Kroll, stellvertretender Bereichsleiter Kundenservice bei der Veolia Wasser Deutschland GmbH in Döbeln.

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Das Schreiben zur Zählerablesung enthält künftig einen QR-Code. Der Kunde kann diesen mit seinem Smartphone scannen und seinen Zählerstand auf diese Weise unkompliziert und sicher übermitteln.

„Das wäre die schnellste Variante. Der Kunde wird auf kürzestem Weg zu seiner Eingabemaske geleitet, wo er nur noch den Zählerstand eintragen muss. Alle anderen wichtigen Daten, wie Zählernummer, Name und Kundennummer sind bereits hinterlegt, da es sich um einen personalisierten QR-Code handelt. Das Anmeldeprozedere kann sich der Kunde damit sparen. Es funktioniert alles automatisch“, versichert René Kroll.

Auch Karten werden elektronisch erfasst

Wer kein Smartphone besitzt, kann seinen Zählerstand auch online über die Veolia-Internetseite übermitteln. Einziger Nachteil: Der Kunde muss anders als mit der Lösung über den QR-Code alle Daten selbst eintragen, denn die sind auf der Homepage nicht hinterlegt.

Sollte jemand weder Smartphone noch Computer nutzen, könne er seinen Zählerstand selbstverständlich auch telefonisch beim Kundenservice übermitteln. Auch der klassische Postweg funktioniere weiter. Einfach die Selbstablesekarte mit einem blauen oder schwarzen Kugelschreiber ausfüllen und zurücksenden.

Einen wichtigen Hinweis hat René Kroll dazu, weil dieser Fehler immer wieder gemacht werde: Den Zählerstand ohne Kommastelle eintragen, also nur die vollen Kubikmeter. Dann ausreichend frankieren und abschicken. „Die Karten werden alle in unserem Scanzentrum in Merseburg elektronisch erfasst“, erklärt der stellvertretende Veolia-Bereichsleiter.

Erste Kunden werden noch im August informiert

Rund 30.000 Kunden leben in den zum Wasserverband Döbeln-Oschatz gehörenden Ortschaften. Ihr Wasserverbrauch wird einmal jährlich nach dem rollierenden System erfasst. Das bedeutet, dass die Zählerableser bisher das ganze Jahr über von Ort zu Ort gefahren sind, um die Werte beim Kunden zu erfassen.

„Es ist häufig vorgekommen, dass unsere Mitarbeiter niemanden angetroffen haben, obwohl sie angekündigt waren“, sagt René Kroll. Dann seien die Karten in den Briefkasten gesteckt worden und der Kunde hat den Zählerstand eigenständig notiert. Während der Corona-Pandemie sei das ohnehin gängige Praxis gewesen, da Kontakte vermieden werden sollten.

Am rollierenden System halte der Wasserverband fest. Bis zum 10. August werden die ersten 2.000 Kunden in fast 30 Ortsteilen von Hartha, Leisnig und Mügeln schriftlich über das neue Verfahren informiert und gebeten, ihren Wasserverbrauch zu erfassen. 14 Tage nach Erhalt des Schreibens sei Zeit, die Daten zu übermitteln.

„Wir wollen mit der Umstellung vor allem den Service für den Kunden verbessern. Er muss weder auf unseren Ableser warten noch den Schlüssel hinterlegen“, so Kroll. Eine Plausibilitätsprüfung der übermittelten Daten erfolge in jedem Fall. Und spätestens nach sechs Jahren, wenn der Wasserzähler gewechselt werden muss, werde der Zählerstand auch durch den Veolia-Mitarbeiter erfasst.

Kontakt zur Veolia: service.veolia.de/zaehlerstand oder Telefon 03431/6556

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