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Döbeln: Blackstone zeigt Batterieherstellung

Bei der Präsentation im Dezember in Mochau will ein Partner ein erstes einsatzfähiges Nutzfahrzeug vorstellen. Die Zusammenarbeit soll noch weiter gehen.

Die Firma Blackstone will Anfang Dezember ihre Batterieproduktion vorstellen.
Die Firma Blackstone will Anfang Dezember ihre Batterieproduktion vorstellen. © Dietmar Thomas

Döbeln. Am 7. Dezember will die Firma Blackstone Technology zum ersten Mal in ihrem Mochauer Werk seine „vollständig in Deutschland produzierten Lithium-Ionen-Batterien in marktreifer Form“ vorstellen, wie das Unternehmen ankündigt. Pressevertretern soll vorgeführt werden, wie die Batterieelektroden nach einer neuartigen Technologie im 3-D-Druck hergestellt werden.

Bei der Präsentation wollen Partner von Blackstone erste Pilotprojekte auf Basis der neuen Batterien vorstellen. So kündigt das Unternehmen an, dass die Firma ORTEN E-Trucks ein erstes Nutzfahrzeug präsentieren wird, das Ende 2022 mit 3D-gedruckten Batterien von Blackstone angetrieben wird.

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Weiteres Projekt mit ORTEN geplant

In der nächsten Stufe der Zusammenarbeit sollen ein mit Wasserstoff betriebener Schwerlast-Lkw für Langstreckentransporte Akkus von Blackstone für das Energiespeicher-System verwendet werden, so das Unternehmen.

Die Firma Blackstone Resources hatte sich vor einem Jahr für das ehemalige Werk von Stemke Kunststofftechnik im Gewerbegebiet Fuchsloch als Produktionsstandort entschieden. Eine Vorserie der neuartigen Batterien hatte laug Blackstone einen wichtigen Test zur Betriebssicherheit bestanden.

Laut dem Unternehmen erreichen die Batteriezellen eine um 20 Prozent höhere Energiedichte bei „gleichzeitig drastischer Reduktion umweltrelevanter Einflüsse“. Energieverbrauch und Kosten der Produktion würden mit dieser Technologie erheblich gesenkt. Der Herstellungsprozess sei rein wasserbasiert und verzichtet damit auf schädliche Lösungsmittel. Die anfallenden Abfallstoffe würden um 50 Prozent reduziert.

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